Bundesliga

"Höhen und Tiefen": Schürrle und BVB einigen sich auf Vertragsauflösung

Ehemaliger Nationalspieler spielte zuletzt in Moskau

"Höhen und Tiefen": Schürrle und BVB einigen sich auf Vertragsauflösung

André Schürrle

Nicht mehr beim BVB unter Vertrag: André Schürrle. imago images

Wie der BVB am Mittwoch mitteilte, haben sich Schürrle und die Borussia "einvernehmlich" getrennt. Der 29-Jährige, dessen Vertrag noch bis 2021 gelaufen wäre, wird damit nicht am Trainingsauftakt am 30. Juli teilnehmen. "Rückblickend war es eine Zeit mit Höhen und Tiefen, aber auch mit vielen wertvollen Erfahrungen sowohl im sportlichen als auch insbesondere im privaten Bereich", wird Schürrle in der Mitteilung der Schwarz-Gelben zitiert. Mit der Aufhebung des Kontrakts ist eine Abfindung in unbekannter Höhe, die Schürrle erhält, verbunden.

In der vergangenen Saison spielte der ehemalige Nationalspieler (57 Einsätze, 22 Tore) bei Spartak Moskau. In 13 Spielen gelangen ihm ein Tor und zwei Vorlagen. Schnell stand aber fest, dass er beim BVB keine sportliche Perspektive mehr haben wird.

Die Vertragsauflösung kommt entsprechend nicht überraschend - offen ist aber, wie es für Schürrle weitergeht. Möglich scheint vieles, ein erneuter Wechsel ins Ausland. Bereits von 2013 bis Februar 2015 spielte er beim FC Chelsea, später lieh ihn der FC Fulham aus. In der Bundesliga war er bei Mainz 05, Bayer Leverkusen, dem VfL Wolfsburg und der Dortmunder Borussia am Ball. Im Trikot des BVB absolvierte er zwischen 2016 und 2018 50 Spiele (acht Tore). Denkbar ist jetzt auch ein klarer Schnitt. Ob Schürrle noch einmal eine neue Herausforderung sucht oder seine Karriere überraschend früh beendet, ist derzeit nicht bekannt. Um es mit dem früheren Werbeslogan eines japanischen Autobauers zu sagen: Nichts ist unmöglich.

pau

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