2. Bundesliga

Gjasula verlässt Paderborn - Baumgart gratuliert zum neuen Job

Rekord-Gelbsünder verkündet Wechsel

Gjasula verlässt Paderborn - Baumgart gratuliert zum neuen Job

Klaus Gjasula

Abschied mit Rekord: Klaus Gjasula. imago images

Der SC Paderborn hat sich nach dem Aufstieg 2019 schnell wieder aus der Bundesliga verabschiedet, Klaus Gjasula aber bleibenden Eindruck hinterlassen. Mit 17 Gelben Karten stellte der 30-jährige Mittelfeldspieler 2019/20 einen neuen Rekord in der Bundesliga auf. Jetzt geht er ablösefrei.

"Danke für zwei unglaubliche Jahre", schrieb Gjasula bei Instagram. "Danke, dass ich Teil dieses Vereins und dieser Mannschaft sein durfte. Ich hätte mich gerne anders verabschiedet, aber leider lässt sich das nicht ändern." Seinen neuen Arbeitgeber teilte er noch nicht mit.

Baumgart: "Es wird eine schöne Herausforderung für ihn"

"Da Klaus und ich einen sehr offenen Umgang miteinander pflegen, kann ich bestätigen, dass er uns verlässt", wird sein Trainer Steffen Baumgart im "Westfalenblatt" zitiert. "Ich weiß, wo er hingeht, werde den Verein, bei dem Klaus am Mittwoch unterschreiben wird, aber für mich behalten. Was ich sagen kann, ist, dass es eine schöne Herausforderung für ihn wird und ich ihm dafür viel Glück wünsche."

Dass Gjasula das Angebot einer Vertragsverlängerung ausgeschlagen hat, habe er sich "anders gewünscht", so Baumgart. "Aber die Aufgabe, die er bei seinem neuen Verein hat und übernimmt - dazu kann ich ihm einfach nur gratulieren."

Paderborn dankt, nur logisch, für Gjasulas Einsatz

Gjasula war nach den Stationen Waldhof Mannheim, MSV Duisburg II, Kickers Offenbach, Stuttgarter Kickers und Hallescher FC 2018 nach Paderborn gewechselt, absolvierte in Auf- und Abstiegssaison für den SCP insgesamt 58 Pflichtspiele (drei Tore) - und sammelte 31 Gelbe Karten. "Wir danken Klaus Gjasula für seinen Einsatz", sagte Sport-Geschäftsführer Fabian Wohlgemuth zum Abschied. Vom Platz flog der Mann mit dem Helm als Paderborner übrigens nie.

jpe

Gelbe Karten: Gjasula alleiniger Rekordsünder