3. Liga

Türkgücü in Würzburg? DFB nimmt Stellung

Schweinfurt hatte sich "verwundert" gezeigt

Türkgücü in Würzburg? DFB nimmt Stellung

Hier in Würzburg könnte auch Türkgücü München in der kommenden Saison spielen.

Mögliche Ausweichspielstätte von Türkgücü München: die Flyeralarm Arena in Würzburg. imago images

Der Verband gab an, dass zur Zulassung für die 3. Liga eine Spielstätte mit "uneingeschränkter Verfügbarkeit" nötig sei. Sollte eine solche nicht zur Verfügung stehen, seien Ausweich-Spielstätten zu benennen.

Dies habe Türkgücü getan, weil die favorisierten Stadien - das Olympiastadion in München und das Grünwalder Stadion, welches auch von 1860 München und dem FC Bayern II verwendet wird - zeitlich nicht uneingeschränkt zur Verfügung stünden. Neben dem Stadion in Würzburg habe der Verein auch die Wacker-Arena in Burghausen benannt. Dies sei fristgerecht im Rahmen des Zulassungsverfahrens und unter Einreichung entsprechender schriftlicher Erklärungen geschehen.

Die nötige Ausnahmegenehmigung für eine Spielstätte, die sich nicht am Sitz des Drittligisten befinden, habe der Ausschuss der 3. Liga, in dem auch Vereinsvertreter sitzen, in der Sitzung vom 24. Juni erteilt. Dies gelte auch für die Ausweichstadien von beispielsweise dem SC Verl (Paderborn) oder dem 1. FC Saarbrücken (Frankfurt).

Schweinfurt hatte sich über die Genehmigung des DFB "verwundert" gezeigt. Der DFB wies in seiner Stellungnahme darauf hin, dass die Statuten keine Beschränkung der Entfernung des Spielortes vom Sitz des Vereins vorsähen.

sam