Champions League

Leipzigs Torwart Gulacsi: "Das gibt Außenseitern ein bisschen mehr Chancen"

Leipzigs Torwart zur verpassten Titelchance und zur Champions League

Gulacsi: "Das gibt Außenseitern ein bisschen mehr Chancen"

Peter Gulacsi

Peter Gulacsi blickt mit RB auf eine erfolgreiche Saison zurück - und will noch mehr. Getty Images

Vier Zähler mehr als der Drittplatzierte FC Bayern hatte Herbstmeister Leipzig, RB konnte diesen Vorsprung bekanntlich nicht über die Ziellinie retten. "Es lag meistens an uns", meinte Gulacsi im Rückblick auf die durch die Corona-Pandemie etwas andere Saison bei "Bullen.TV". Aber "auch an den Bayern, dass sie eine überragende Rückrunde gespielt haben. Wir haben leider zu viele Punkte liegen lassen".

Am Ende stand Rang drei hinter dem FCB und Dortmund - zum dritten Mal in vier Jahren Bundesliga wurde damit das Ticket für die Königsklasse gelöst. "Einfach Wahnsinn", wie der 30-Jährige erklärt. Und ein Umstand, der trotz der verpassten Titelchance Gulacsi "Mut gibt für die Zukunft. Wir hätten in einigen Spielen mehr Punkte holen müssen, haben aber trotzdem über 60 Punkte (66, Anm.d.Red.)erreicht. Das zeigt, dass wir noch vielmehr Potenzial in dieser Mannschaft haben." Und damit die Chance, "irgendwann mal" Meister zu werden.

Ich spiele gegen die Besten am liebsten - aber erst am Ende.

Peter Gulacsi

Doch zunächst liegt das Augenmerk auf der Champions League, die für Leipzig am 13. August im Viertelfinale mit der Partie gegen Atletico Madrid in Lissabon weitergeht. RB hatte sich im Achtelfinale gegen Tottenham (1:0, 3:0) durchgesetzt. "Das eine ist, gegen einen großen Gegner zu spielen. Aber noch schöner ist, sie zu schlagen", ließ Gulacsi an seinen Gefühlen teilhaben. "Das war für mich bisher das größte Highlight, seit ich hier bin. Im neuen Tottenham-Stadion 1:0 zu gewinnen, ist schon was Besonderes."

Gulacsi will "noch für ein paar Überraschungen sorgen"

Nun will er in der Champions League mit Leipzig "noch für ein paar Überraschungen sorgen". Die Idee, die Königsklasse in Turnierform in Lissabon auszutragen, findet der Keeper "sehr gut". Und er glaubt, dass das "den Außenseitern ein bisschen mehr Chancen" gibt. Gulacsi "will so weit wie möglich kommen". Einen Wunschgegner, sollte es auch gegen Atletico im Viertelfinale klappen, hat der Fußballer des Jahres in Ungarn nicht. "Ich spiele gegen die Besten am liebsten - aber erst am Ende."

nik

Noten, Paradenquote, zu null: Das Torhüter-Ranking der Bundesliga