3. Liga

1860 München steht kampflos im bayerischen Landespokalfinale

Löwen haben die DFB-Pokal-Hauptrunde schon im Blick

1860 München steht kampflos im bayerischen Landespokalfinale

1860 München

1860 München muss nicht in Memmingen antreten. imago images

1860 verlor am 38. und letzten Spieltag in der 3. Liga 0:2 gegen Ingolstadt, verspielte damit die geringe Chance auf die Aufstiegsrelegation und rutschte auf Rang acht ab. Damit war auch klar, dass die Löwen die direkte Qualifikation für die DFB-Pokal-Hauptrunde verpasst hatten. Rang fünf hätte in dieser Spielzeit gereicht, weil Meister FC Bayern II nicht ins Pokal-Geschehen eingreifen darf.

Doch 1860 kann sich noch über den Toto-Pokal auf Landesebene qualifizieren. Das Halbfinale fällt aber aus. Gastgeber FC Memmingen verzichtet auf die für Anfang September geplante Partie. Wegen der ungewissen Zukunft hinsichtlich des Spielbetriebs infolge der Corona-Pandemie wird der Regionalligist nicht antreten, die Austragung sei aufgrund der Beschränkungen und Auflagen "wirtschaftlich nicht darstellbar", wie FCM-Vorsitzender Armin Buchmann erklärte. Der Bayerische Fußball-Verband BFV hat am Freitag erklärt, die Entscheidung der Schwaben zu respektieren.

Löwen hoffen auf Würzburg

Die Löwen stehen damit im Finale des bayerischen Landespokals am 4. oder 5. September und sind nur noch einen Schritt von der DFB-Pokal-Hauptrunde entfernt. Sollte der künftige Zweitligist Würzburger Kickers im zweiten Halbfinale am 1. oder 2. September bei Viktoria Aschaffenburg siegreich bleiben, wäre 1860 fix im DFB-Pokal. Denn der FWK hat mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga automatisch das Startrecht erspielt.

Solidaritätsspiel im Sommer 2021

Der FCM und 1860 wollen als Ersatz im Sommer 2021 ein "Solidaritätsspiel" in Memmingen austragen. "Mit dieser Lösung konnten wir eine Vorteilssituation für beide Vereine erzielen", erklärte Löwen-Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer auf der Internetseite des Vereins.

nik