Basketball

"Werden in Erinnerung bleiben": Giedraitis und Nnoko verlassen Alba Berlin

Auch Mason löst Ausstiegsklausel aus

"Werden in Erinnerung bleiben": Giedraitis und Nnoko verlassen Alba Berlin

Rokas Giedraitis, Landry Nnoko

Leistungsträger gehen von Bord: Rokas Giedraitis und Landry Nnoko verlassen Alba Berlin. imago images

Wie der Klub am Freitagvormittag mitteilte, machte Giedraitis von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch. Der Litauer wird sich dem spanischen Meister Baskonia aus Vitoria anschließen. Noch bestätigten die Basken die Verpflichtung nicht offiziell, doch bereits seit Tagen wurde der Euroleague-Teilnehmer mit dem 27-jährigen Forward in Verbindung gebracht.

Giedraitis gehörte zu den unumstrittenen Leistungsträgern von Alba Berlin. Nach seinem Wechsel von Rytas Vilnius im Sommer 2018 hatte er 126 Einsätze für die Albatrosse bestritten. In der abgelaufenen Saison gewann er nicht nur den Pokal mit Alba, sondern hatte auch Anteil, dass sich Berlin nach zwölf Jahren wieder zum Meister krönte. Im vergangenen Jahr war er mit den Berlinern bis ins Finale des Eurocup vorgestoßen.

Auch Landry Nnoko hatte an der jüngsten Erfolgsgeschichte der Berliner Anteil. Nach anfänglich kleinen Anpassungsschwierigkeiten gehörte der 26-Jährige zuletzt zum Kernteam und überzeugte mit starken Leistungen. Nun zieht es den Center zu Roter Stern Belgrad. Der Kameruner, der in der Spielzeit 2018/19 nachverpflichtet worden war, kam in 109 Spielen für Berlin zum Einsatz. Ob die Berliner für Nnoko eine Ablöse erhalten, teilte der Bundesligist nicht mit.

Lob von Sportdirektor Ojeda

Auch Makai Mason wird Alba verlassen. Der Guard nutzte wie Giedraitis eine Ausstiegsklausel, um den Verein zu verlassen. Wohin es den 25-Jährigen, der 38-mal das Alba-Trikot trug, beim BBL-Finalturnier aus persönlichen Gründen aber nicht auflief, ziehen wird, ist noch unklar.

"Rokas, Landry und Makai haben in ihrer Alba-Zeit nicht nur mit guten Leistungen überzeugt, sie werden auch für ihren täglichen Einsatz im Training und für ihre Rollen abseits des Felds in guter Erinnerung bleiben", sagte Sportdirektor Himar Ojeda. "Wir freuen uns über die positive Entwicklung, die alle drei genommen haben, bedanken uns für ihren Einsatz und wünschen ihnen alles Gute für ihren weiteren Weg."

pau

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