2. Bundesliga

Hannover vor dem Umbruch: Marvin Ducksch als Eckpfeiler

Viel Arbeit für Sportchef Zuber

Hannover vor dem Umbruch: Ducksch als Eckpfeiler

Marvin Ducksch

Eckpfeiler bei der Kaderplanung: Hannovers Marvin Ducksch. imago images

Hannover war in der vergangenen Spielzeit lange im unteren Drittel des Tableaus angesiedelt, schon deshalb stimmte Platz sechs in der Endabrechnung versöhnlich. Kurz vor der Unterbrechung wurde der Aufschwung mit zwei Siegen eingeleitet, und auch nach dem Re-Start sammelten die Niedersachsen fleißig Punkte. Die positive Entwicklung ist eng verbunden mit Marvin Ducksch, der ab dem 27. Spieltag neun seiner insgesamt 15 Saisontreffer erzielte. Ob seine Leistungssteigerung auch am Gerangel im Angriff lag? Schließlich balgten sich mit Ducksch auch Hendrik Weydandt, Cedric Teuchert und John Guidetti um zwei Startelf-Plätze im von Coach Kenan Kocak bevorzugten System mit zwei Spitzen.

Wer in der kommenden Saison den Konkurrenzkampf im Sturm anheizen soll, steht nach dem Abgang des genannten Trios und auch von Nachwuchsmann Sebastian Soto in den Sternen. Ducksch jedenfalls soll einer der Eckpfeiler einer neu zu formierenden Mannschaft sein, die in der kommenden Saison höheren Zweitliga-Ansprüchen gerecht werden soll. "Alle bei Hannover 96 wünschen sich den Aufstieg und die Rückkehr in die Bundesliga. Die Weichen dafür zu stellen, ist die Aufgabe der nächsten Wochen und Monate", heißt es auf der vereinseigenen Website.

Apropos Eckpfeiler: Ob Ron-Robert Zieler bei den Niedersachsen dieses Attribut auch in Zukunft noch innehaben wird, scheint fraglich - ein klares Bekenntnis vermied Kocak diesbezüglich jüngst. Eine Rolle als Korsettstange wäre sicherlich dagegen auch Waldemar Anton zugedacht - wenn er denn bei den 96ern bleibt: Der VfB Stuttgart hat den 23-jährigen Defensiv-Allrounder im Fokus, die Verhandlungen sollen schon weit fortgeschritten sein.

jch/meg