3. Liga

In letzter Minute: Würzburg steigt auf - FCI fordert den FCN - CFC steigt ab

38. Spieltag: Der FC Bayern II ist Meister

In letzter Minute: Würzburg steigt auf - FCI fordert den FCN - CFC steigt ab

Würzburger Jubeltraube

Würzburger Jubeltraube: Die Kickers steigen in die 2. Bundesliga auf. imago images

Würzburg kehrt in die 2. Liga zurück - Ingolstadts Jubel erstickt spät

Würzburg steht als zweiter Aufsteiger neben Braunschweig fest. Die Kickers hatten zuletzt mit einem 1:5 bei Viktoria Köln den direkten Aufstieg zunächst verpasst, nun aber den erforderlichen einen Zähler beim 2:2 gegen Halle eingefahren - mit einem Last-Minute-Elfmetertor von Kapitän Schuppan. Torjäger Pfeiffer hatte mit seinem 15. Saisontor die HFC-Führung noch vor der Pause ausgleichen, auf Guttaus 2:1 (54.) hatte der FWK lange keine Antwort. Bis Schuppan die Nerven vom Punkt behielt.

Der FC Ingolstadt muss durch den späten FWK-Ausgleich in die Entscheidungsspiele mit Zweitligist 1. FC Nürnberg. Die Schanzer, die nach acht Spielen ohne Niederlage am Mittwochabend mit dem 0:2 gegen Magdeburg gepatzt hatten, gewannen 1860 München durch Tore von Beister (50.) und Eckert Ayensa (82.) 2:0, zerstörten damit die vagen Hoffnungen der am Ende dezimierten Löwen auf die Relegation und durften für ein paar Minuten vom direkten Aufstieg träumen. Nun kommt es zu zwei Duellen mit dem Club um einen Platz im Unterhaus.

Duisburg verpasst die Relegation

Der MSV Duisburg hat mit dem 4:0 gegen Unterhaching seine Hausaufgaben zwar erledigt, doch der klare Sieg gegen die SpVgg, den Stoppelkamp mit seinem 15. Saisontreffer besiegelte, reichte am Ende nicht. Die Zebras reihen sich einen Platz hinter Ingolstadt auf Platz fünf ein.

Trotz Niederlage: Der FC Bayern II ist Meister

Der FC Bayern II hat sich als erste Zweitvertretung die Meisterschaft in der 3. Liga gesichert. Zwar zogen die "kleinen" Bayern beim 1. FC Kaiserslautern durch ein Gegentor von Kühlwetter beim 0:1 den Kürzeren, doch Braunschweig hatte nach den Aufstiegsfeierlichkeiten beim 3:4 in Meppen nicht mehr den richtigen Zug. Zwei Düker-Tore und ein Treffer von El-Helwe schon in der ersten halben Stunde brachte den SVM beim Abschiedsspiel von Trainer Christian Neidhart in die Spur, Amins frecher Elfmeter sorgte für die Vorentscheidung.

Zwickau hat im Fernduell die Nase vorne: Chemnitz steigt ab

Mit dem 2:1 am Mittwochabend gegen den Chemnitzer FC hatte sich der FSV Zwickau eine gute Ausgangsposition im Abstiegskampf verschafft - und konnte diesen Vorteil am Samstag im Fernduell mit dem CFC auch nutzen. Der FSV zitterte sich bei Waldhof Mannheim zu einem 0:0 und zog den Kopf aus der Abstiegsschlinge, Chemnitz indes reichte selbst ein 4:2 gegen Rostock aufgrund der schlechteren Tordifferenz nicht und muss neben Münster, Großaspach und Jena den Gang in die Regionalliga antreten. Auch drei Hosiner-Tore, die Saisontreffer 17, 18 und 19, waren am Ende zu wenig.

nik

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