Bundesliga

Analyse mit Sprengkraft: Was für Brosinski spricht

Spieler verlangte nach klarerem Plan vom Trainer

Analyse mit Sprengkraft: Was für Brosinski spricht

Trainer Achim Beierlorzer und Daniel Brosinski

Haben eine schwierige Saison hinter sich: Trainer Achim Beierlorzer und Daniel Brosinski. picture alliance

Es lief die Analysesitzung nach einem offensiv wenig inspirierten 1:1 bei Union Berlin am 28. Spieltag. Der FSV schaffte es auch in mehr als 45-minütiger Überzahl nicht, die Eisernen so zu bespielen, dass aus dem Remis der erhoffte Befreiungsschlag im Rennen um den Klassenerhalt wurde. Während jener Sitzung also soll sich nach kicker-Informationen Brosinski erhoben und Trainer Achim Beierlorzer um einen klareren Plan, gerade für die Herangehensweise in der Offensive, gebeten haben. Der Routinier blieb in der darauffolgenden Diskussion nicht alleine, weitere Profis pflichteten ihm bei. Eine Sitzung also mit potenzieller Sprengkraft für das interne Verhältnis, die Coach und Mannschaft aber ins Positive drehten mit dem dann doch noch vorzeitig gepackten Klassenerhalt.

Der Verlauf jener denkwürdigen Analyse jedenfalls spricht für Brosinski. Sportlich unumstritten ist der 31-Jährige längst nicht mehr gewesen, zumal sich mit Ridle Baku (22) und Philipp Mwene (26) zwei jüngere Alternativen als Rechtsverteidiger in Position gebracht haben. Doch dass der Kern der Truppe Brosinski in dieser Sache folgte, wird weder Beierlorzer noch Schröder entgangen sein. Zumal bei der Gesamtanalyse einer schwierigen Saison bekanntermaßen auch das Thema mannschaftliche Geschlossenheit eine wichtige Rolle spielte. Seinem Stellenwert im Team jedenfalls dürfte Brosinskis Forderung damals keinesfalls geschadet haben.

Benni Hofmann

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