Bundesliga

Christian Seifert: Bundesliga soll am 11. oder 18. September starten

DFL und Klubs müssten für Neustart mit Fans Konzepte erarbeiten

Seifert: Bundesliga soll am 11. oder 18. September starten

Christian Seifert

Christian Seifert ist seit 2005 bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL) tätig. imago images

Im Interview mit der "Welt" erklärte Seifert, dass die endgültige Entscheidung noch nicht gefallen sei. "Wir sind noch in Gesprächen mit dem DFB", betonte der 51-Jährige auch mit Blick auf die erste DFB-Pokal-Hauptrunde, die für gewöhnlich am Wochenende vor dem Bundesliga-Start ausgetragen wird. Denkbar ist zudem, dass die Teilnehmer an den Europa-Pokal-Turnieren im August, also Bayern München, RB Leipzig, der VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen, später in den Ligabetrieb einsteigen.

"In diesen Zeiten ist eine gewisse Flexibilität erforderlich, das gilt für Verbände genauso wie für Klubs. Wir suchen nach einem für alle gangbaren Weg, das schließt die Spieler mit ein", sagte Seifert. In außergewöhnlichen Zeiten seien "ausnahmsweise ungewöhnliche Entscheidungen" denkbar.

Neustart mit oder ohne Zuschauer?

Die große Frage, ob beim Auftakt der Bundesliga auch wieder Zuschauer in die Stadien dürfen, bleibt weiterhin offen. Die DFL verfolgt das Ziel, die Bundesliga mit Fans in den Arenen starten zu können, allerdings sind in Deutschland bis zum 31. Oktober alle Großveranstaltungen verboten worden, für die kein konkretes Hygienekonzept vorliegt und bei denen die Nachverfolgung der Besucher - etwa durch personalisierte Tickets - nicht möglich ist.

"Es liegt also im Aufgabenbereich der DFL, einen Rahmen zu entwickeln, wie ein übergeordnetes Hygienekonzept aussehen kann", sagte Seifert, der zugleich auch die Klubs für standortspezifische Fragen in der Pflicht sieht: "Es kann keine Lösung von der Stange geben, auch weil ein Stadion in einer Region mit mehr oder weniger Neu-Infektionen und Maskenpflicht liegen kann - und ein anderes nicht."

pau/dpa