Bundesliga

Hoogma: Ehrenrunde in der Ehrendivision

Innenverteidiger soll weiter in der Heimat reifen

Hoogma: Ehrenrunde in der Ehrendivision

Justin Hoogma

Justin Hoogma bleibt ein weiteres Jahr auf Leihe in Utrecht. imago images

Umso krasser fiel dann der Bruch bei der TSG aus. Dort machte das Talent im ersten Jahr in der Bundesliga kein Spiel und kam neben 18 Einsätzen im Regionalligateam immerhin noch auf zwei Berufungen in der Europa League. Auch im Folgejahr kam Hoogma nicht wesentlich näher ans Profiteam heran. Im Winter 2019 wurde der Linksfuß deshalb zum FC St. Pauli verliehen. Dort sammelte der Innenverteidiger in der Rückrunde auch in 14 Spielen die ersehnte Spielpraxis.

Im vergangenen Sommer ließ sich Hoogma schließlich zurück in die Heimat versetzen und an den FC Utrecht ausleihen. Dort absolvierte der Abwehrspieler 28 von 30 Pflichtspielen bis zum coronabedingten Abbruch der Saison in den Niederlanden und erreichte mit Utrecht sogar das Pokalfinale.

Leihe und Vertrag verlängert

Nun haben die TSG und Hoogma beschlossen, noch eine weitere Ehrenrunde in der Ehrendivision einzulegen. Dazu wurden sowohl Hoogmas Vertrag in Hoffenheim (nun bis 2022) als auch die Leihe nach Utrecht um ein weiteres Jahr ausgeweitet.

"Wir sind hier dem ausdrücklichen Wunsch von Justin nachgekommen und unterstützen nach einer gemeinsamen Analyse diesen Weg total", erklärt TSG-Manager Alexander Rosen, "darüber hinaus haben wir in der Vergangenheit hervorragende Erfahrungen mit Leihgeschäften gemacht, die über zwei Jahre ausgelegt waren, was die Entwicklungen von Kevin Akpoguma und Joelinton beispielhaft und eindrucksvoll belegen." Zudem ist die TSG in der Innenverteidigung personell bestens besetzt, mit Linksfuß Benjamin Hübner hätte Hoogma gar den Kapitän der TSG vor sich gehabt. "Nach dieser besonderen Situation durch die lange Coronapause bin ich überzeugt davon, dass mir ein weiteres Jahr beim FC Utrecht guttun wird, um zusätzliche Stabilität, Spielpraxis und Erfahrung zu gewinnen", sagt Hoogma. Im kommenden Sommer kommt das Thema dann zur Wiedervorlage.

Michael Pfeifer