Bundesliga

Hertha BSC kooperiert mit Turbine Potsdam

Zusammenarbeit läuft zunächst über drei Jahre

Hertha BSC kooperiert mit Turbine Potsdam

Hertha und Turbine kooperieren

Kooperation Berlin/Brandenburg: Hertha BSC und Turbine Potsdam arbeiten zusammen. imago images (2)

Im Detail heißt dies, dass die Hertha den Nachbarn aus der brandenburgischen Landeshauptstadt finanzielle Zuwendungen zukommen lässt und auf sportlicher und inhaltlicher Ebene mit Turbine kooperieren wird. Darüber hinaus werden beide Klubs "bei verschiedenen Marken- und Kommunikationsmaßnahmen zusammenarbeiten", wie es in einer Verlautbarung vom Dienstag heißt.

Ein erstes konkretes Beispiel für die Initiative: Mit Ex-Profi Sofian Chahed wechselt ein bisherige Junioren-Trainer der Hertha als Chefcoach zu den Bundesliga-Frauen von Turbine.

"Hertha BSC freut sich, in den kommenden Jahren mit einem der erfolgreichsten Vereine im deutschen und europäischen Frauenfußball zu kooperieren", wird Präsident Werner Gegenbauer zitiert. "Mit unserer Zusammenarbeit möchten wir gemeinsam den Fußball in Berlin und Brandenburg stärken. Wir sind überzeugt davon, dass beide Klubs von dieser Kooperation profitieren werden."

"Wie Havel und Spree"

Turbine-Präsident Rolf Kutzmutz sieht in der Kooperation eine "wirksame Unterstützung" für seinen Klub angesichts starker Konkurrenz im deutschen Frauenfußball. "Turbine Potsdam als reiner Frauenfußballverein steht überwiegend mit Lizenzvereinen im sportlichen Wettbewerb", führte Kutzmutz aus - und findet einen passenden geografischen Vergleich zur neuen Ehe: "Die Blau-Weißen aus Berlin und Potsdam finden sich, wie Havel und Spree sich längst gefunden haben."

aho

Rekord für Pohlers: Die besten Bundesliga-Torjägerinnen seit 2006