Bundesliga

Neuer Vertrag bis 2023: Nach Heldt ist Gisdol dran

Kölner Geschäftsführer verlängert

Neuer Vertrag bis 2023: Nach Heldt ist Gisdol dran

Sollen auch in Zukunft die sportlichen Geschicke beim 1. FC Köln leiten: Markus Gisdol (l.) und Horst Heldt.

Sollen auch in Zukunft die sportlichen Geschicke beim 1. FC Köln leiten: Markus Gisdol (l.) und Horst Heldt. imago images

"Wir möchten auf der Position des Geschäftsführers Kontinuität erreichen und sind davon überzeugt, dass dies mit Horst Heldt gelingen wird", begründete Präsident Dr. Werner Wolf die Personalie. Heldt habe seit November unter schwierigen Bedingungen "einen wichtigen Umschwung beim FC erreicht", führte Wolf aus, strich vor allen Dingen die Identität Heldts mit dem Klub heraus und lobte die transparente Arbeit "mit Alexander Wehrle und allen Gremien" des Klubs.

Fast pathetisch äußerte sich Heldt, der vor rund 30 Jahren seine Profikarriere in Köln gestartet hatte: "Der FC ist mein Verein. Es macht mich stolz, mit dem gesamten Team am Geißbockheim zu arbeiten." Heldt hatte sich in der alten Heimat binnen kurzer Zeit Respekt erarbeitet, als ihm in der Winterpause mit Mark Uth, Toni Leistner und Elvis Rexhbecaj drei Neuverpflichtungen gelangen, die den Kader deutlich verbesserten, vor allen Dingen Uth gilt als Garant für den Klassenerhalt.

In Gisdols Vertrag ist eine Abfindungsklausel vorgesehen

Ebenfalls mit einer Verlängerung bis 2023 kann Markus Gisdol rechnen, mit ihm allerdings spricht in dieser Sache nicht der Vorstand, sondern die Geschäftsführung. Dabei soll in den Vertrag des Trainers eine Abfindungsklausel eingebaut werden, die das Risiko des Klubs im Falle einer vorzeitigen Trennung in Absprache mit Gisdol minimiert.

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