Bundesliga

Achraf Hakimi wechselt für 45 Millionen Euro zu Inter Mailand

Wechsel des Ex-Dortmunders offiziell

Vom Inter-Schreck zum Inter-Profi: Hakimi für 45 Millionen Euro nach Mailand

Dortmunds Achraf Hakimi

Machte eines seiner besten Spiele für den BVB gegen Inter, seinen neuen Arbeitgeber: Dortmunds Achraf Hakimi. imago images

Der Außenbahnspieler unterschrieb bei Inter Mailand einen Vertrag bis zum 30. Juni 2025. Sowohl Real Madrid als auch Inter machten den Transfer am Donnerstag offiziell. Der fixe Wechsel, über den der kicker am Freitag berichtet hatte, kostet den Serie-A-Klub nach kicker-Informationen eine Ablöse von 45 Millionen Euro plus Bonuszahlungen.

Hakimi machte vor allem in seinem zweiten Jahr bei der Borussia einen großen Entwicklungsschritt und avancierte im Dortmunder 3-4-3-System auf der rechten Bahn zum absoluten Stammspieler und Leistungsträger. Der in Madrid geborene 21-Jährige absolvierte 45 Pflichtspiele für den BVB in dieser Spielzeit, erzielte neun Treffer und bereitete zehn weitere vor. Insgesamt bestritt er 73 Pflichtspielpartien im schwarz-gelben Dress.

Vor allem sein Offensivdrang gepaart mit einer ungeheuren Geschwindigkeit zeichnen Hakimi aus. Bei Real Madrid schienen diese Qualitäten (auch in Verbindung mit dem eigenen System und einer Viererkette?) aber nicht wirklich gefragt, so dass man ihn zu Inter weiterziehen lässt. Bei den Königlichen hatte Hakimi noch einen laufenden Vertrag bis 30. Juni 2022, zwischenzeitliche Spekulation, er habe diesen bis 2023 verlängert, wurden vom Berater nicht bestätigt.

Inters spezielle Bekanntschaft mit Hakimi

Nun also Inter. Bei den Nerazzuri hinterließ Hakimi einen bleibenden Eindruck. In der Champions-League-Gruppenphase führten die Mailander schon 2:0 in Dortmund, ehe Hakimi mächtig aufdrehte, doppelt traf und mit einer Topleistung (kicker-Note 1) maßgeblich am 3:2-Heimsieg beteiligt war.

Kein Wunder, dass die BVB-Verantwortlichen Hakimi unbedingt in Dortmund halten wollten, allerdings war die "vertragliche Situation eindeutig", so Sportdirektor Michael Zorc über den Leihspieler, der sich eigentlich in seiner Heimatstadt Madrid durchsetzen wollte. Am Dienstag hatte sich Hakimi mit emotionalen Worten aus Dortmund verabschiedet.

Hakimis Rolle beim BVB soll ab der kommenden Spielzeit der Belgier Thomas Meunier von PSG übernehmen.

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bst/jpe

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