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Frauen-WM findet 2023 in Australien und Neuseeland statt

Doppelbewerbung sticht Kolumbien aus

Frauen-WM findet 2023 in Australien und Neuseeland statt

Auch die berühmte Oper von Sydney warb für die Austragung der Frauen-WM 2023

Auch die berühmte Oper von Sydney warb für die Austragung der Frauen-WM 2023. imago images

Australien und Neuseeland setzten sich in der Abstimmung des FIFA-Rats gegen den letzten verbliebenen Mit-Bewerber Kolumbien durch. Anders als bei einer Männer-WM stimmt bei den Frauen nicht der FIFA-Kongress mit den 211 Nationalverbänden ab, sondern nur der FIFA-Rat (35 Stimmen). Die einfache Mehrheit genügte für den Sieg. Insgesamt votierten 22 Funktionäre für die Bewerbung aus "Down Under", 13 für Kolumbien. Im Vorfeld hatten bereits Brasilien und Japan ihre Bewerbungen auf eine Ausrichtung der Frauen-WM 2023 zurückgezogen.

Australien und Neuseeland galten bereits vor der Videokonferenz der FIFA am Donnerstag als Favoriten auf die Ausrichtung der Frauen-WM 2023. Im Evaluationsbericht erhielt die Doppelbewerbung die höchste Note aller Kandidaten. 4,1 von 5 möglichen Punkten errangen die beiden ozeanischen Verbände, Japan kam "nur" auf 3,9, lag damit aber noch deutlich vor Kolumbien und Brasilien. Nach der Veröffentlichung des Berichts und dem darauffolgenden Rückzieher Japans gab es an der Entscheidung pro Australien und Neuseeland eigentlich nur noch wenige Zweifel.

An der Frauen-Weltmeisterschaft 2023 werden erstmals 32 Nationen teilnehmen. Bei der letzten Austragung 2019 in Frankreich gingen noch 24 Länder an den Start. Die USA verteidigten durch einen 2:0-Sieg über Europameister Niederlande ihren Titel, auch 2015 in Kanada triumphierten die US-Girls.

jer/sid