Eishockey

"Task Force Eishockey" lässt Konzept prüfen

Schaidnagel: "Können kein Rundum-sorglos-Paket liefern"

"Task Force Eishockey" lässt Konzept prüfen

Stefan Schaidnagel

Sprach über das Konzept der "Task Force Eishockey": DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel. imago images

"Es wird die nächsten zehn Tage eine Revision von Experten stattfinden. Universitäten sind dabei, der Deutsche Olympische Sportbund, aber auch Professoren aus dem In- und Ausland, die teilweise schon an Konzepten gearbeitet haben von größerer Tragweite", erklärte DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel gegenüber der Fachzeitschrift "Eishockey News".

In der ersten Juli-Woche soll anschließend den politischen Entscheidungsträgern und den zuständigen Institutionen übermittelt werden, die es dann bewerten müssen. Verpflichtend für jeden Klub sei in der Saison 2020/21 für jeden Verein ein Hygienebeauftragter, so Schaidnagel.

Die Frage nach Zuschauern in den Hallen der DEL sei derweil noch nicht zu beantworten, da erst entschieden werden müsse, ob überhaupt Zuschauer in die Stadien dürfen und in welcher Form. Grundsätzlich gelte aber, so Schaidnagel: "Wir können kein Rundum-sorglos-Paket liefern."

Schaidnagel: "Die Meldekette muss funktionieren"

Ebenso noch nicht abschließend geklärt ist zudem, wie beispielsweise mit positiven getesteten Spielern umgegangen werden soll. "Da sind wir genau an der Grenze, was wir selbst dem Eishockey-Sport in Deutschland als Schablone überstülpen können. Wenn an einem Ort ein Fall vorliegt, dann muss dort die Meldekette funktionieren. Wir geben dazu nur allgemeine Hinweise, wie ein Szenario ausschauen könnte", sagte Schaidnagel.

Der 1. Spieltag für die DEL-Saison 2020/21 ist für den 18. September geplant.

jom/sid