Bundesliga

Stimmen zur Vergabe der Medienrechte

Stimmen zur Vergabe der Medienrechte

"In dieser Zeit zählen Verlässlichkeit und Stabilität mehr als je zuvor"

Alexander Jobst

Vorstand Marketing & Kommunikation bei Schalke 04: Alexander Jobst. imago images

Christian Seifert (Chef der Deutschen Fußball Liga): "Das Ergebnis der Ausschreibung bietet den Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga ebenso wie den Fans größtmögliche Stabilität in unsicheren Zeiten. Dies gilt sowohl mit Blick auf den weitgehenden Erhalt der Erlös-Situation als auch hinsichtlich der Seh-Gewohnheiten. Persönlich bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Das ist immer noch sehr viel Geld. Die Klubs haben Planungssicherheit bis 2025."

Fritz Keller (DFB-Präsident): "Der DFL ist in schwierigen Zeiten trotz eines leichten Rückgangs ein noch immer guter Abschluss der Medienrechte-Vergabe gelungen. Dieses Ergebnis unterstreicht gerade angesichts der aktuellen Herausforderungen den nach wie vor hohen Wert des Fußballs in Deutschland. Dieser hat auch in den vergangenen Monaten Solidarität gelebt und sich als starke Einheit präsentiert. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass wir zu gegebenem Zeitpunkt gute Gespräche mit der Liga führen werden, damit auch künftig die Fußball-Basis die nötige Unterstützung erhält, um ihren vielfältigen und wichtigen Aufgaben in der Breite nachkommen zu können."

Alexander Jobst (Vorstand Marketing & Kommunikation bei Schalke 04): "Wir sind insgesamt zufrieden mit der Vergabe der Medienrechte. In dieser Zeit zählen Verlässlichkeit und Stabilität mehr als je zuvor. Mit den zu erwartenden TV-Erlösen bis 2025 unterstreicht die Bundesliga ihre Stärke auch für die Zukunft. Es freut uns, dass sowohl bekannte als auch neue Medienpartner von der Attraktivität der Liga überzeugt sind."

Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer Borussia Dortmund, zur Funke-Mediengruppe): "Es ist ein sehr ordentliches Ergebnis, denn es sind schwierige Zeiten. Christian Seifert hat gute Arbeit geleistet. Wir haben genug Zeit, uns darauf einzustellen. Die nächsten Jahre werden zeigen, dass dieses Ergebnis im Vergleich zu den anderen europäischen Topligen sehr, sehr gut ist. Wenn die Einnahmen der Klubs mittelfristig sinken, könnte es natürlich sein, dass auch die Gehälter im selben Umfang sinken."

Es ist ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis, ich gratuliere da wirklich Christian Seifert und seinem Team.

Alexander Wehrle, Geschäftsführer beim 1. FC Köln

Tom Buhrow (ARD-Vorsitzender und Intendant des WDR): "Gewonnen haben heute die Millionen Fußballfans, die bei uns auch ab der Saison 2021/22 ohne zusätzliche Kosten und frei empfangbar Bundesliga-Fußball bekommen. Ob Sportschau oder Live-Konferenz im Radio: Die Tradition lebt, und das freut mich. Außerdem können wir mehr Online machen für ein jüngeres Publikum: Video-Clips und auch Audioreportagen von allen Spielen in voller Länge - das ist eine Riesen-Chance. Sportberichterstattung ist und bleibt ein wichtiger Teil unseres öffentlich-rechtlichen Angebots."

Alexander Wehrle (Geschäftsführer beim 1. FC Köln): "Es ist ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis, ich gratuliere da wirklich Christian Seifert und seinem Team. Von daher haben wir jetzt Planungssicherheit bis 2025, das ist das Entscheidende."

Devesh Raj (Vorsitzender der Geschäftsführung von "Sky" Deutschland): "Mit mehr als 500 Live-Spielen pro Saison haben wir die Position von 'Sky' als unangefochtene Heimat des Fußballs gefestigt. Unsere Kunden können mindestens vier weitere Jahre die größten Spiele und das beste Bundesliga-Erlebnis genießen. Zusammen mit dem Gewinn der Bundesliga-Rechte und der Stärkung der Bereiche Sport, Unterhaltung und Filme können wir für jeden etwas bieten und beginnen eine neue Ära des Fernsehens in Deutschland."

Thomas de Buhr (Executive Vice President DAZN DACH): "Die Bundesliga wird an zwei von drei Tagen pro Woche exklusiv auf DAZN zu sehen sein. Es macht uns stolz, allen Fans ab 2021 nun dreimal mehr Bundesliga-Fußball anbieten zu können als bisher. Dies ist ein Meilenstein für DAZN auf dem Weg, die Nummer 1 der Live-Sport-Anbieter zu werden."
Zum Thema: DAZN-Chef de Buhr im Interview: "Ein Meilenstein auf dem Weg, die neue Nummer 1 zu werden"

Für uns ist es entscheidend, dass das Aktuelle Sportstudio seine attraktiven Bundesliga-Verwertungsrechte behält.

ZDF-Intendant Thomas Bellut

Ulrich Wilhelm (Intendant des Bayerischen Rundfunks und in der ARD für Sportrechte zuständig): "Wir konnten aus Publikumssicht wichtige Rechte sichern. Und all dies unter Beachtung der Vorgaben der Wirtschaftlichkeit sowie Etats, die nicht steigen, sondern uns zum Sparen zwingen. Wir freuen uns, dass die DFL die programmliche Qualität und breite Akzeptanz unserer Angebote wertgeschätzt hat."

Thomas Bellut (ZDF-Intendant): "Für uns ist es entscheidend, dass das Aktuelle Sportstudio seine attraktiven Bundesliga-Verwertungsrechte behält. Es bleibt damit erste Adresse für alle Sportfans, die am späteren Samstagabend die Zusammenfassungen der Spiele vom Nachmittag und vom Vorabend sehen wollen. Mit dem sogenannten Clip-Paket können wir außerdem unsere Bundesliga-Berichterstattung auf ZDFsport.de noch attraktiver gestalten."

Alexander Rösner (ProSiebenSat.1-Sportchef): "Das ist ein Top-Neuzugang für ran! Wir haben mit unserem Konzept bei der Rechtevergabe überzeugt und versprechen, dass wir mit großen Live-Abenden die Fußball-Fans in Deutschland bestens unterhalten werden. In dem neuen Live-Paket geht es in jedem der neun Spiele um viel, manchmal sogar um alles."

Wer zeigt was? Die TV-Pakete ab der Saison 2021/22 im Überblick

kon/sid