Bundesliga

Leverkusen würde Kai Havertz erst nach Europa League gehen lassen

Völler will keinen "Fall Werner"

Leverkusen würde Havertz erst nach Europa League gehen lassen

Kai Havertz

Ob er in der kommenden Saison noch in Leverkusen spielt, ist weiter offen: Kai Havertz. imago images

Dass die Top-Spieler bis zu einem etwaigen Europacup-Finale für ihren Klub antreten, "das ist für mich selbstverständlich", sagte Sport-Geschäftsführer Rudi Völler dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Jeder unserer Spieler würde das auch so wollen." Havertz' Zukunft ist trotz eines noch bis 2022 laufenden Vertrags offen.

Ob ein wechselnder Spieler die Champions- oder Europa-League-Saison noch für seinen alten Arbeitgeber zu Ende spielt, sollen laut UEFA die beiden beteiligten Klubs gemeinsam mit dem Spieler klären.

Timo Werner, der sich dem FC Chelsea anschließt, hatte sich dagegen entschieden - RB Leipzig muss beim Finalturnier der Königsklasse im August in Lissabon also auf seinen Toptorjäger verzichten.

Leverkusen hatte vor der Corona-Pause das Achtelfinalhinspiel in der Europa League mit 3:1 bei den Glasgow Rangers gewonnen. Havertz ist mit drei Toren (davon zwei Elfmeter) Bayers bester Torjäger im laufenden Wettbewerb - die Werkself war aber nach dem Champions-League-Aus auch erst in der Zwischenrunde dazugestoßen.

jpe

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