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Ceferin: "Das können wir nicht zulassen"

UEFA-Präsident verteidigt Länderspiele im September

Ceferin: "Das können wir nicht zulassen"

Aleksander Ceferin

Will die Nationalmannschaften vor weiterem Schaden schützen: UEFA-Präsident Aleksander Ceferin. imago images

Ceferin steht fest zur Ansetzung von Länderspielen im September keine zwei Wochen nach dem neu terminierten Finale der Champions League. "Durch die Bewahrung des internationalen Fensters im September wird verhindert, dass der Nationalmannschaftsfußball weiteren Schaden erleidet", sagte der Slowene laut einer UEFA-Mitteilung am Donnerstagabend. "Als Hüter des Spiels in ganz Europa können wir das nicht zulassen."

Zuvor hatte Rummenigge im ZDF-"Morgenmagazin" Kritik an dem Termin geübt. "Ich halte es eigentlich für nicht gut, was da gerade diskutiert und hoffentlich noch nicht final beschlossen worden ist", sagte der 64-Jährige und führte aus: "Wenn eine Mannschaft, egal ob Leipzig, Bayern oder Leverkusen, weit im Wettbewerb kommt, muss man garantieren, dass die Spieler anschließend mindestens zwei Wochen Urlaub haben." Der gleichen Auffassung ist auch FCB-Trainer Hansi Flick, der im kicker (Printausgabe oder als eMagazine) betonte, dass eine "Mannschaft 14 Tage Urlaub braucht".

Das Zeitfenster Ende August/Anfang September ist eng. So setzte die UEFA Finalturnier der Champions League in Lissabon für den Zeitraum vom 12. bis 23. August an, während die Europa League vom 10. bis zum 21. August in Deutschland über die Bühne geht. Am 3. September steht dann für die deutsche Nationalmannschaft das erste Nations-League-Spiel der neuen Saison auf dem Programm. Das DFB-Team trifft dabei auf Spanien und ist drei Tage später in der Schweiz gefordert.

Für Ceferin ist die Länderspieltermine jedoch ein "wichtiges und langjähriges Element des internationalen Spielkalenders". Der 52-Jährige wies zudem darauf hin, dass der neue Terminplan mit allen Beteiligten gemeinsam erstellt worden sei. Außerdem führte er ins Feld, dass die UEFA durch die Verschiebung der EM 2020 in das kommende Jahr zwar erhebliche Kosten zu tragen habe, den nationalen Ligen dafür aber den Platz verschafft habe, ihre Saisons abschließen zu können.

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