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Virtuelles Le Mans: Siege für Rebellion Williams eSport und Porsche

Das Sim Racing Event ist zu Ende

Virtuelles Le Mans: Siege für Rebellion Williams eSport und Porsche

Der #93 Porsche sicherte sich den Rennsieg in der GTE-Klasse

Der #93 Porsche sicherte sich den Rennsieg in der GTE-Klasse. Porsche Motorsport

Es war das Sim-Racing-Megaevent der Spitzenklasse. Am vergangenen Samstag startete das Rennen auf dem legendären Circuit des 24 Heures im französischen Le Mans. Fahrer wie Max Verstappen, Lando Norris oder Fernando Alonso gingen beim virtuellen 24h von Le Mans an den Start. Am Ende kürte sich das Rebellion Williams eSport-Team zum Sieger.

Rebellion Williams eSport gewinnt virtuelles 24h Le Mans-Rennen

200 Fahrer aus 37 Ländern in 50 Autos: Ein Megaevent, das auch beim Publikum hervorragend ankam. Rund 13 Millionen Zuschauer verfolgten das Rennen, das in einem 24-stündigen Livestream ausgestrahlt wurde. Immer wieder wurde das Rennen von kleineren technischen Problemen überschattet. Der Sieg ging dann an Rebellion Williams eSport. Die Rennfahrer Louis Deletraz und Raffaele Marciello sowie die Sim-Racer Nikodem Wisniewski und Kuba Brzezinski fuhren die Boliden Typ Oreca 07 am schnellsten über die rund 13,6 km lange Strecke und sicherten sich so den Gesamtsieg. Dabei wurden 371 Runden gefahren.

Den zweiten Platz sicherte sich ByKolles, das von Startplatz 1 aus ins Rennen ging. Ein technischer Defekt warf die Fahrer Tom Dillmann, Esteban Guerrieri und die beiden Sim-Racer Jernej Simoncic und Jesper Pedersen zurück. Der Aufstiegskampf endete schließlich mit Silber. Der Franzose Pierre Gasly, der für Alpha Tauri in der Formel 1 startet, sicherte sich mit seinen Teamkollegen Jean-Eric Vergne, Jarno Opmeer und Isaac Gillissen Platz 5 und somit die beste Platzierung der F1-Piloten.

Porsche siegt in der GTE-Klasse

In der GTE-Klasse, in der insgesamt 20 Boliden an den Start gingen, dominierte das neu gegründete Porsche eSports Team. Hinter dem Steuer saßen Nick Tandy, Ayhancan Güven, Tommy Östgaard und Joshua Rogers.

Die Corvette von Romain Grosjeans R8G-Team um Daniel Juncadella und Mathias Beche der größte Konkurrent, bis eine unverschuldete Kollision mit einem LMP-Rennwagen die Siegchancen zunichtemachte. Der Aston Martin mit der Startnummer 95 um Nicki Thiim, Richard Westbrook, Lasse Sörensen und Sim-Racer Manuel Biancolilla holt sich den zweiten Platz.

Das virtuelle 24h von Le Mans-Rennen war am vergangenen Wochenende der Ersatz für das Event, das aufgrund der Corona-Pandemie auf den 19. und 20. September verschoben wurde.

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Philipp Briel