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Di Stefano statt Bernabeu: Fünf Fakten zum Re-Start in La Liga

Zwei Meter Sicherheitsabstand zum Schiedsrichter

Di Stefano statt Bernabeu: Fünf Fakten zum Re-Start in La Liga

Alfredo di Stefano

Umzug: Real Madrid trägt seine Heimspiele vorerst im Estadio Alfredo di Stefano aus. imago images

Real Madrid und Levante weichen in kleinere Stadien aus

Real Madrid geht erst am Sonntag (LIVE! ab 19.30 bei kicker und im Livestream bei DAZN) ins Rennen. SD Eibar empfängt der Zweitplatzierte aber nicht im "Santiago Bernabeu", sondern im Trainingsstadion "Alfredo di Stefano" in Valdebebas. Dadurch will man die Umbaumaßnahmen im Bernabeu beschleunigen.

Levante, das am Freitag beim Stadtrivalen FC Valencia antritt, wird die Gäste nicht im heimischen "Estadio Ciudad de Valencia" willkommen heißen, sondern im "Estadio Camilo Cano". Schon am kommenden Montag empfängt Levante dort den FC Sevilla.

Virtuelle Fans statt echte Zuschauer

Zuschauer sind auch in Spanien (noch) nicht zugelassen, man verfolgt eine einheitliche Linie - entweder überall Fans, oder eben nirgends. "Es ist nicht möglich, in einem Stadion auf die eine Art und im anderen Stadion auf eine andere Art zu spielen", sagte Gesundheitsminister Salvador Illa. Kurios: Bei den Partien der beiden Topligen können auf Wunsch maßstabsgetreue Bilder von Fans eingefügt und Zuschauer-Geräusche eingespielt werden.

Wegen Wettverbot: Acht Klubs ohne Trikotwerbung

Gleich acht Vereine werden mit "blanker Brust" ins Rennen gehen müssen. Solang der Alarmstatus im Land aufrecht erhalten wird, gilt nämlich ein allgemeines Werbeverbot für die Wettbranche. Der FC Sevilla, der FC Valencia, UD Levante, CD Leganes, Deportivo Alaves, Real Mallorca, der FC Granada und CA Osasuna sind davon betroffen.

Auch in Spanien darf man fünf Mal wechseln

Vor allem Liga-Boss Javier Tebas schwärmt von der Bundesliga und deren Re-Start, zahlreiche Elemente aus dem DFL-Papier wurden übernommen. So wird es zum Beispiel keine Handshakes geben, dafür personalisierte Trinkflaschen. Ersatzspieler sollen Masken und Handschuhe tragen und auf der Tribüne Platz nehmen. Auch in Sachen Wechsel orientiert man sich an Deutschland. Fünf Auswechslungen sind also auch in Spanien erlaubt.

Keine Gelben Karten für Torjubel, Sicherheitsabstand zum Referee

Die Spieler in La Liga sind dazu angehalten, bei Toren zurückhaltend zu jubeln und Körperkontakt zu vermeiden. Eine Bestrafung in Form einer Gelben Karte wird es aber bei Zuwiderhandlung nicht geben. Zum Schiedsrichter sollen die Spieler generell einen Sicherheitsabstand von zwei Metern wahren.

La Liga startet heute mit dem Derby FC Sevilla vs. Betis - verfolgen Sie die Partie ab 21.45 Uhr "LIVE! im Stream bei kicker in Kooperation mit DAZN"

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