Basketball

Leipzigs U-19-Coach Alexander Blessin wechselt nach Oostende

Belgischer Klub will langfristige Entwicklung anstoßen

Leipzigs U-19-Coach Blessin wechselt nach Oostende

Alexander Blessin

Alexander Blessin wechselt nach acht Jahren bei Leipzig zum KV Oostende. imago images

Das gab der KV am Dienstag bekannt. Blessin erhält demnach einen Zweijahresvertrag mit der Option auf eine weitere Saison. Der Klub, der die abgebrochene Saison in Belgien auf dem vorletzten Platz beendet und den Abstieg nur knapp vermieden hat, will sich grundlegend neu aufstellen. "Wir wollen einen Spielstil einführen, der auf Gegenpressung und Datenanalyse basiert", wird Executive President Gauthier Ganaye in einer Mitteilung zitiert. Blessin habe sich in einem "intensiven Auswahlprozess" schließlich als bester Kandidat herausgestellt. "Dieser Spielstil entspricht seiner DNA und nach ausführlichen Gesprächen mit ihm kann ich festhalten, dass er den Spielern seine Leidenschaft vermitteln und diesen Verein wieder erfolgreich machen wird", so Ganaye.

Oostende, das vor sieben Jahren in die erste belgische Liga aufgestiegen ist, stieß 2017 ins Pokalfinale und ein Jahr später in die 3. Runde der Europa League vor. Im Anschluss stagnierte die Entwicklung des Klubs. Seit März 2019 beschäftigte der Verein fünf verschiedene Trainer. Mit Blessin soll nun der Startschuss für eine langfristige positive Entwicklung gegeben werden. Aktuell gibt es aber noch Entscheidung im Lizenzierungsverfahren. Die Ligazugehörigkeit ist somit noch offen.

Acht Jahre in Leipzig - zuletzt ein Kandidat in der 3. Liga

Der gebürtige Stuttgarter, der zu seiner aktiven Zeit für die Stuttgarter Kickers und den VfB in der 1. und 2. Liga auflief, war seit 2012 im Nachwuchsbereich von RB Leipzig angestellt. Anfang des Jahres wurde er als Kandidat für den Trainerposten bei Drittligist Sonnenhof Großaspach gehandelt. "Ich kann nur sagen, dass ich für diese Gelegenheit als Cheftrainer sehr dankbar bin", sagte er über seinen neuen Job an der belgischen Küste. "Mit vielen jungen Spielern anzugreifen, das habe ich in den letzten acht Spielzeiten immer getan. Ich kann es kaum erwarten, diese neue Herausforderung zu beginnen."

pau