Bundesliga

Offiziell: Timo Werner wechselt von RB Leipzig zum FC Chelsea

Ausstiegsklausel aktiviert

Jetzt fix: Werner wechselt für 50 Millionen Euro zu Chelsea

Timo Werner

Geht fortan auf der Insel auf Torejagd: Timo Werner. imago images

Er hätte zu Jürgen Klopp wechseln können oder, wenn es nach dem Plan der Bayern aus dem Vorjahr gegangen wäre, ablösefrei zum Rekordmeister. Doch Timo Werner hatte (er verlängerte in Leipzig) und hat andere Pläne - die waren seit kurzem bekannt und sind jetzt offiziell. Ein entsprechender "Bild"-Bericht deckt sich mit kicker-Informationen, inzwischen haben es auch beide Vereine bestätigt.

Der Nationalspieler wechselt nach vier Jahren im Trikot von RB Leipzig nach London, erhält einen Vertrag bis 2025 mit einem Jahresverdienst von zehn Millionen Euro und soll Frank Lampard dabei helfen, beim FC Chelsea eine neue goldene Generation zu bilden. Der Tabellenvierte der Premier League hatte neben Werner schon den Transfer von Hakim Ziyech für 40 Millionen Euro von Ajax Amsterdam eingetütet.

Für RB regnet es dagegen frisches Geld: Die 50 Millionen Euro, die im Vertrag verankert waren, könnte der Champions-League-Viertelfinalist nun dafür aufwenden, Leihgabe Patrik Schick fest von der Roma zu verpflichten. Die festgeschriebene Ablöse von 29 Millionen Euro, die auch Rom nicht erwartet, möchte RB um neun Millionen Euro drücken. Außerdem ist auch Linksverteidiger Angelino bisher nur von Manchester City ausgeliehen.

Werner verlässt Leipzig nach über 150 Pflichtspielen und fast 100 Treffern sowie 40 Vorlagen. Bei RB ist der gebürtige Stuttgarter, 2016 für gerade mal zehn Millionen Euro (plus vier Millionen als Boni) vom VfB gekommen, zum Nationalspieler gereift und schoss den Klub mit seinen Toren dreimal in die Champions League. In der Königsklasse wird er RB beim Turnier in Lissabon nicht mehr zur Verfügung stehen - Chelsea stellt Werner nicht frei.

Nun wartet in West-London die nächste Herausforderung. Beim FC Chelsea trifft Werner unter anderem auf seinen Nationalmannschaftskollegen Antonio Rüdiger.

Lesen Sie hierzu: Warum Chelsea für Werner eine gute Wahl ist - und umgekehrt

mkr/oha

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