Bundesliga

Pyrotechnik ohne Folgen: DFB stellt Verfahren ein

Kontrollausschuss und Sportgericht helfen den Vereinen

Pyrotechnik ohne Folgen: Verfahren werden eingestellt

Der Ordner bleibt geschlossen: Die Vereine müssen nicht mehr mit Sanktionen rechnen.

Der Ordner bleibt geschlossen: Die Vereine müssen nicht mehr mit Sanktionen rechnen. Getty Images

Der Kontrollausschuss und das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes verzichten nach eigenen Angaben aufgrund der Pandemie und ihren wirtschaftlichen Folgen auf Urteile gegen die Vereine, die eine weitere finanzielle Belastung bedeuten würde. "Das schließt sämtliche Vereinsverfahren ein, beispielsweise wegen Abbrennen von Pyrotechnik im Stadion, Zuschauerausschreitungen oder verbotener Banner", heißt es auf der Website des Verbandes.

"Besondere Situationen rechtfertigen besondere Maßnahmen", sagte Anton Nachreiner, der Vorsitzende des DFB-Kontrollausschusses, und ergänzt: "Unsere Vereine erleiden als Folge der Corona-Pandemie erhebliche finanzielle Verluste, gerade durch Spiele, die sie derzeit nur unter Ausschluss der Zuschauer austragen können."

Der Sportgerichts-Vorsitzende Hans E. Lorenz begründet: "Der DFB will mit dieser Maßnahme einen Teil dazu beitragen, die angespannte finanzielle Lage der Klubs nicht noch weiter zu belasten."

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