Bundesliga

Wehrle denkt über einen Zuschauer-Teileinlass nach

Kölns Geschäftsführer blickt voraus

Wehrle denkt über einen Zuschauer-Teileinlass nach

Keine Lust mehr auf Lehre Plätze: Kölns Geschäftsführer Alexander Wehrle.

Keine Lust mehr auf Lehre Plätze: Kölns Geschäftsführer Alexander Wehrle. imago images

Wehrle sagte im Gespräch mit dem "Kölner Stadtanzeiger" (Freitag-Ausgabe), er hielte es "nicht für ausgeschlossen, dass in diesem Jahr wieder Spiele vor Zuschauern stattfinden werden. Wir beschäftigen uns beim 1. FC Köln schon länger damit, wie ein Teileinlass der Zuschauer in der neuen Saison wieder möglich werden und konkret aussehen könnte. Wir haben bereits vor dem Neustart gesagt, dass Spiele ohne Fans nicht zur Normalität werden dürfen."

Voraussetzung für diesen nächsten Schritt in die Normalität wäre es, "durch eine Erweiterung des Organisations- und Hygienekonzepts der DFL diesen Teileinlass zu gewährleisten." Wehrle ergänzt: "Wir wissen allerdings noch nicht, wann überhaupt die neue Saison beginnt. Wir sollten erst einmal diese Saison in Demut zu Ende bringen."

Ähnliche Zeichen sandten aus Dortmund Sportchef Michael Zorc und aus München Oliver Kahn aus. Bayer-Leverkusen-Geschäftsführer Rudi Völler fasste zusammen, eine vorsichtige Öffnung sei der Wunsch aller, Voraussetzung dazu aber, dass die nötige Rücksicht auf die Gefahren der Pandemie gewährleistet seien.

Im "KSTA" fordert Wehrle Einigkeit im Handeln: "Ich halte es für zielführend, dass wir da behutsam und zusammen mit der Politik eine einheitliche, bundesweite Lösung hinbekommen." Wehrle weiß, wovon er spricht, bereits im Vorfeld des Re-Starts fand er die richtige Mischung aus Antreiben und Bremsen. Sein Credo jetzt: "Es macht weniger Sinn, wenn einzelne Vereine vorpreschen. Dennoch steht jeder Klub in der Verantwortung, sich über dieses Konzept Gedanken zu machen."

Frank Lußem

Havertz vom Thron gestoßen - die Jüngsten mit 30 Toren