Bundesliga

Leipzigs Nationalstürmer Timo Werner vor Wechsel zum FC Chelsea

Leipzigs Nationalstürmer kann per Klausel ausgelöst werden

Timo Werner vor Wechsel zum FC Chelsea

Leipzigs Timo Werner steht vor einem Wechsel zum FC Chelsea

Leipzigs Timo Werner steht vor einem Wechsel zum FC Chelsea. imago images

Bis zum 15. Juni kann Werner bei RB Leipzig für knapp 60 Millionen Euro aus seinem bis 2023 datierten Vertrag ausgelöst werden. Im Gegensatz zum FC Liverpool, dessen Trainer Jürgen Klopp auch um Werner warb, ist der Tabellenvierte der Premier League offenbar bereit, diese Summe zu bezahlen.

Die Blues durften im vergangenen Jahr wegen einer Transfersperre durch die FIFA keine Spieler einkaufen, jetzt planen sie offenbar trotz Corona-Krise die große Offensive. Bereits fix ist der Wechsel von Hakim Ziyech für 40 Millionen Euro von Ajax Amsterdam.

Der kicker hatte schon vor Wochen den FC Chelsea als Werner-Interessent benannt. Trainer Frank Lampard gilt als Anhänger des Nationalstürmers. Im vergangenen Sommer hatte Werner seinen Vertrag in Leipzig verlängert, nachdem ihn der FC Bayern nicht verpflichten wollte. Damit war ein ablösefreier Wechsel in diesem Sommer, aus Sicht der RB-Führung ein Horrorszenario, vom Tisch. Für die Leipziger bedeutet Werners Wechsel zwar sportlich einen enormen Verlust, doch der Klub ist nach den Investitionen der vergangenen Jahre im Sinne des Financial Fairplay auf Transfererlöse angewiesen. Inklusive Boni hatte man Werner 2016 für insgesamt 14 Millionen Euro vom VfB Stuttgart verpflichtet, nun würde man ein dickes Plus machen. Zusammen mit Naby Keita, der 2018 für 60 Millionen Euro zum FC Liverpool ging, ist Werner der teuerste Verkauf der Leipziger Klubgeschichte.

Werners Abgang erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der von AS Rom ausgeliehene Patrik Schick fest verpflichtet wird. Allerdings will RB nicht die bei knapp 30 Millionen Euro liegende Kaufoption ziehen, sondern eine deutlich niedrigere Ablöse erwirken. Zudem sind die Leipziger am Bremer Milot Rashica interessiert.

Oliver Hartmann

Havertz vom Thron gestoßen - die Jüngsten mit 30 Toren