2. Bundesliga

Didavi auf dem Weg zurück - auf die Bank

Stuttgarts Offensivmann arbeitet auf die Partie gegen Osnabrück hin

Didavi auf dem Weg zurück - auf die Bank

Daniel Didavi

Kann am Wochenende wohl wieder eingreifen: Daniel Didavi. imago images

Als der VfB am heutigen Mittwoch in die Vorbereitung auf die Partie gegen Osnabrück einstieg, ging auch Didavi an den Start. Mit angezogener Handbremse nachdem der Offensivmann zuletzt wegen einer Knieverletzung pausieren musste und Laufübungen absolvierte. Der 30-Jährige hatte vor kurzem "einen Schlag aufs Knie bekommen, das Knie ist vollgelaufen, wurde punktiert" erklärte am Wochenende Sven Mislintat und rechnet im Optimalfall mit der Rückkehr des Vizekapitäns gegen Osnabrück. "Es sieht ganz gut aus fürs nächste Wochenende. Ich denke wir bekommen ihn hin, denn er ist und bleibt ein wichtiger Spieler für uns." Zumindest für die Bank, nachdem die Mannschaft ohne ihren Offensivspieler sogar zweimal siegen konnte.

Dass sich die Stuttgarter zu Verletzungen einzelner Spieler äußern, ist seit dem Re-Start der Liga nach der Corona-Pause eigentlich nicht geplant. Doch Trainer Pellegrino Matarazzo ließ sich schließlich doch eine Aussage zum Fehlen Didavis in Dresden entlocken. Die Knieprellung war damit veröffentlicht, "entgegen unserer Absprache" wie Mislintat mit einem verständnisvollen Lachen erklärt.

Grundsätzlich wolle man in Zeiten der Corona-Tests allerdings auf solche Äußerungen verzichten. "Um die Privatsphäre der Spieler zu schützen, werden wir nicht über positive oder negative Tests Aussagen treffen", meint der Sportdirektor und handelt so anders als andere Klubs. Das Nicht-Veröffentlichen von Verletzungen, außer langwieriger beziehungsweise folgenschwerer Fälle, wie beim Achillessehnenriss von Maxime Awoudja, solle dazu führen, "dass ein logischer Umkehrschluss nicht möglich ist". Ein positiver Corona-Fall würde damit nicht publik, meint man.

George Moissidis

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