Bundesliga

Kohfeldt vor dem Nachholspiel: "Nichts, was uns retten kann"

Füllkrug vor Comeback, Saison-Aus für Sahin

Kohfeldt vor dem Nachholspiel: "Nichts, was uns retten kann"

Später Aufschwung in Bremen: Trainer Florian Kohfeldt denkt von "Endspiel" zu "Endspiel".

Später Aufschwung in Bremen: Trainer Florian Kohfeldt denkt von "Endspiel" zu "Endspiel". Getty Images

Werder Bremen ist wieder da, ist wieder mittendrin im Kampf um den Klassenerhalt - und kann mit einem Heimsieg am Mittwochabend, es wäre der erste in der Liga seit September, sogar auf Relegationsrang 16 springen.

An psychologische Vor- oder Nachteile glaubt Kohfeldt zu diesem Zeitpunkt der Saison nicht mehr, auf die Tabelle schaut er auch nicht: "Ich beschäftige mich damit, dass wir Punkte holen - wichtig ist es dann nach dem 34. Spieltag."

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"Wir müssen gewinnen"

Das Nachholspiel gegen die Eintracht, die für Kohfeldt "nicht wirklich im Abstiegskampf" steckt, ist für den jungen Coach ein Endspiel - "wir haben danach aber noch fünf andere. Morgen ist nichts, was uns retten kann." Dennoch gilt: "Wir müssen das Spiel gewinnen, um im Kampf um den Klassenerhalt zu bleiben", so Kohfeldt.

Eine Partie mit Endspielcharakter entschied Werder, das sieben der letzten neun möglichen Punkte holte, bereits auf Schalke für sich. Kohfeldt erwartet gegen Frankfurt ("Sie kommen über Physis und Wucht, sie versuchen, viel über Stress zu lösen") aber "eher ein Spiel wie gegen Gladbach als gegen Schalke".

"Defensiv sind wir sogar mutiger geworden"

Was für Bremen spricht: "In englischen Wochen ist es leichter, im Rhythmus zu bleiben, weil es um nichts anderes geht", meint der 37-Jährige. Und: Sowohl gegen Gladbach als auch gegen Schalke war der vor Corona so enttäuschende SVW die bessere Mannschaft.

"Wir sind jetzt nicht von unserer Ausrichtung, von unserer Marschroute abgewichen, setzen alles auf Defensive und vorne hilft uns der liebe Gott", so Kohfeldt, vielmehr werde "ein Teil des Spiels besser umgesetzt. Unsere Umschaltmomente nach Ballverlust und Ballgewinn sind besser, ich finde, defensiv sind wir sogar mutiger geworden". Außerdem "hatte es mit Fitness und geistiger Frische zu tun, dass wir auf Anpassungen oder Änderungen des Gegners nicht gut reagiert haben".

Bittencourt und Rashica fit für Frankfurt - nur Joker-Einsätze für Füllkrug

Neben der Form von Leonardo Bittencourt ("Er war in zwei Momenten da, die sechs Punkte für uns bedeuten") erfreuen mit der Ausnahme Nuri Sahin ("Wir gehen davon aus, dass er diese Saison nicht mehr zum Einsatz kommen wird") alle Personalien das Bremer Trainerteam: "Alle anderen Spieler aus dem Schalke-Kader - auch Bittencourt und Milot Rashica - werden morgen spielen können."

Außerdem werden mit Ömer Toprak und Niclas Füllkrug ("Es geht nur um Joker-Einsätze") zwei Langzeitverletzte ins Mannschaftstraining zurückkehren. Kohfeldt glaubt: "Sie sind Alternativen gegen Paderborn oder in der englischen Woche danach, also in den letzten beiden Saisonwochen. Eine Punktlandung."

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