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Aufatmen in Katalonien: Messi bleibt Barça erhalten

Klausel im Vertrag beim FC Barcelona nicht aktiviert

Aufatmen in Katalonien: Messi bleibt Barça erhalten

Lionel Messi ist Kapitän und der größte Star des FC Barcelona.

Daumen hoch: Lionel Messi bleibt mindestens bis 2021 beim FC Barcelona - und hat darüber hinaus einen Wunsch. imago images

Die Fans des FC Barcelona dürfen aufatmen: Lionel Messi bleibt nach Medienberichten mindestens eine weitere Saison beim spanischen Meister. Der 32 Jahre alte Argentinier hat eine Vertragsklausel, die ihm den ablösefreien Wechsel zu einem anderem Klub im Sommer ermöglicht hätte, nicht aktiviert. Das berichten spanische Fachmedien am Montag unter Berufung auf den FCB und auf Kreise des Spielers. Die Frist zur Aktivierung der Klausel sei am Sonntag abgelaufen, hieß es.

Messi gehört schon seit 2004 dem FC Barcelona an - mit Jugendjahren in La Masia bereits seit 2000 (zuvor bei den Newell's Old Boys ausgebildet worden) und ist somit der dienstälteste Spieler Barças. Sein aktueller Vertrag läuft bis zum 30. Juni nächsten Jahres. Die im Vertrag festgeschriebene Ablöseklausel beträgt laut Medien 700 Millionen Euro.

Wunschzettel: Martinez als neuer Partner

Die katalanische Sportzeitung "Mundo Deportivo" schreibt zudem, dass Messi sehr hoffe, nächste Saison an der Seite seines Landsmannes Lautaro Martinez stürmen zu können und setze sich deshalb für den Wechsel des 22 Jahre alten Stürmers von Inter Mailand zum FC Barcelona ein.

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Nach Medienberichten ist der sechsfache Weltfußballer mit der Einkaufs- und Verkaufspolitik der Katalanen seit Jahren unzufrieden - die Rückkehr von Neymar hat zum Beispiel bislang noch nicht geklappt. Das hatte bei Fans die Angst vor einem Weggang geweckt. Die Katalanen holten zwar in den vergangenen zehn Jahren siebenmal den La-Liga-Titel, der letzte Triumph in der Champions League liegt aber schon fast fünf Jahre zurück.

Spielerisch Akzente kann Messi wieder in zwei Wochen sorgen, wenn der spanische Fußball nach drei Monaten Corona-Zwangspause wieder in Form von Geisterspielen loslegt. Zum Start gastiert Tabellenführer Barça bei RCD Mallorca (Samstag, 13. Juni, 22 Uhr).

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mag/dpa

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