2. Bundesliga

Dynamo Dresden: Markus Kauczinski lobt "richtig geile" Fan-Aktion

Dresdens Trainer nach 0:2 gegen Stuttgart nicht enttäuscht

Kauczinski lobt "richtig geile" Fan-Aktion und versprüht Optimismus

Dresdens Trainer Markus Kauczinski

Er hat seine Mannschaft noch lange nicht aufgegeben: Dresdens Trainer Markus Kauczinski. imago images

Noch vor der Spielanalyse wurde Kauczinski am "Sky"-Mikrofon auf die Aktion der Dresdner Ultras angesprochen, die die Mannschaft auf besondere Weise auf das erste von neun Endspielen eingestimmt hatte. "Das war sensationell gestern Abend", gestand der SGD-Coach: "Wir kommen aus der letzten Besprechung raus und da gab es ein großes Feuerwerk für uns. Das war natürlich sehr emotional. Wir waren schon so ein bisschen im Tunnel. Das war nochmal richtig schön vor dem ins Bett gehen. Es war eine richtig geile Aktion."

Gerne hätte sich Dynamo bei seinen Fans mit einem Sieg bedankt, doch nach der langen Pause war den Hausherren beim 0:2 gegen Stuttgart vor allem in der Offensive die mangelnde Spielpraxis anzumerken. "Wir wussten nicht so recht, wo wir stehen. Wir hatten nur eine Woche Zeit und dafür haben wir es richtig gut gemacht", befand Kauczinski: "Wir haben nicht nur gekämpft, sondern wir haben auch gute Angriffe gehabt und guten Fußball gespielt. Man hat dann schon gemerkt, dass der letzte Zug, das letzte Tempo, diese letzte Konsequenz, die man braucht, gefehlt hat. Wir hatten in jeder Hälfte zwei, drei gute Angriffe, wo mehr daraus werden kann."

Das sind die Möglichkeiten, wo man das 1:1 machen und hier vielleicht sogar einen Punkt holen kann.

Markus Kauczinski

Dynamo blieb am Ende aber zum ersten Mal seit acht Heimspielen ohne eigenes Tor. Es gab einige gefährliche Situationen, in denen beispielsweise die Angreifer Patrick Schmidt und Simon Makienok nach Flanken knapp am Ball vorbeirutschten. "Das sind die Möglichkeiten, wo man das 1:1 machen und hier vielleicht sogar einen Punkt holen kann", meinte Kauczinski.

Beim ersten Gegentor, bei dem Schmidt unglücklich das Abseits aufgehoben hatte, wollte Dresdens Trainer keinen speziellen Schuldigen benennen: "Der Ball fällt runter, da ist dann zu viel Platz. Er kann sich drehen, so viel Platz darf ich im Sechzehner nicht lassen. Das sind so Momente, die mit der Zeit dann kommen." Am Sonntag nutzte Stuttgarts Angreifer Hamadi Al Ghaddioui einen solchen aber noch eiskalt aus.

"Spätestens gegen Wehen sind wird in Top-Verfassung"

Bereits am Mittwoch (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) geht es für Dynamo mit dem Auswärtsspiel in Hannover weiter, am nächsten Samstag (13 Uhr) wartet das kleine Endspiel in Wiesbaden. "Wir nehmen das in die Hand, wir jammern nicht", stellte Kauczinski am Sonntag klar: "Wir müssen schauen, dass wir wieder richtig fit werden. Ich glaube, du musst deine vier Spiele gewinnen. Wenn es die letzten vier sind, ist mir das auch egal." In diesen trifft Dresden auf Bielefeld (A), Kiel (A), Sandhausen (A) und Osnabrück (H). Die physische Baustelle will Kauczinski schnellstmöglich schließen und versprach mit Blick auf das übernächste Auswärtsspiel: "Spätestens gegen Wehen sind wird in Top-Verfassung."

msc