Bundesliga

Freiburg unterliegt Leverkusen: Streich lobt "perfekte Leistung"

Freiburgs "bitteres Ei" gegen Leverkusen

Streich lobt "perfekte Leistung" - Petersen ärgert sich über sich selbst

Nils Petersen

Vergab die Ausgleichschance kurz vor Schluss: Nils Petersen. imago images

Als das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen zu Ende war, musste erst einmal eine Wasserflasche büßen: Christian Streich gab ihr einen Tritt und spiegelte damit die Gefühlswelt beim SC Freiburg passend wider.

"Mindestens einen Punkt hätten wir auf jeden Fall verdient gehabt"

"Wenn eine in der Nähe gelegen hätte, wäre die wahrscheinlich auch weggeflogen", konnte Kapitän Christian Günter seinen Trainer am DAZN-Mikrofon jedenfalls gut verstehen. "Extrem bitter" fand er den 0:1-Endstand: "Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht. Mindestens einen Punkt hätten wir auf jeden Fall verdient gehabt." Streich sprach gar von einer "perfekten Leistung".

Doch während die Gäste ihren ersten Schuss aufs Tor eiskalt nutzten (Havertz, 54.) - für Nils Petersen ein vermeidbares "bitteres Ei, das wir uns da ins Nest gesetzt haben" -, vergaben die Freiburger erst die Führung und dann den Ausgleich: Lucas Höler schoss im Eins-gegen-eins vorbei (43.), Petersen scheiterte an Torwart Lukas Hradecky (88.).

Freiburgs Torflaute gegen Leverkusen hält an

"Ich treffe ihn nicht optimal, so war er haltbar für Hradecky", übte Petersen Selbstkritik. "Das ärgert mich selbst am meisten." In den letzten zehn Duellen mit Leverkusen blieb Freiburg damit zum siebten Mal torlos, zuhause sogar in acht der letzten zehn.

jpe

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