2. Bundesliga

2. Liga: 1. FC Heidenheim will "cooler und genauer werden"

Heidenheim: Kleindienst fällt gegen Aue gesperrt aus

FCH will "cooler und genauer werden" - mit Otto oder Schimmer im Sturm

Schmidt und Schnatterer (FC Heidenheim)

"Genauer spielen", scheint Frank Schmidt Routinier Marc Schnatterer zuzurufen. imago images

Nur ein Tor gelang dem FCH in den drei Spielen seit dem Re-Start. Beim 1:0 über den SV Wehen Wiesbaden traf Tobias Mohr entscheidend ins Netz, zuvor beim 0:3 in Bochum und zuletzt beim 0:0 auf St. Pauli gelang den Heidenheimern kein Treffer.

Schmidt weiß jedoch: Um an den im Klassement unmittelbar vor seiner Mannschaft (45 Punkte) platzierten VfB Stuttgart (48) und Hamburger SV (46) dranbleiben zu können, müssen mehr Tore her. "Wir müssen unsere Torchancen besser nutzen und uns belohnen für eine engagierte Leistung. Wir müssen cooler und genauer vor dem Tor werden", sagte der Coach vor dem Duell mit Aue am Sonntag (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker). Ein Lob für die Vorstellung am Millerntor gab es auch: "Wir haben ein sehr gutes Pressing gespielt und St. Pauli vor große Probleme gestellt", so Schmidt.

Für Kleindienst: Otto oder Schimmer oder beide

Auf Stürmer Tim Kleindienst (Gelbsperre), Denis Thomalla (Innenbandanriss) und Oliver Hüsing (Sprunggelenk) wird Schmidt, der die Fortsetzung der Liga gutheißt ("Wir sind da einfach Vorbild. Man braucht eine Vision und da möchte ich der DFL und Christian Seifert ein Riesenkompliment machen"), am Wochenende verzichten müssen. Für Kleindienst wird entweder David Otto oder Stefan Schimmer zum Einsatz kommen. "Jetzt bekommt einer, vielleicht sogar beide die Chance zu zeigen, dass sie der Mannschaft auch richtig helfen können", verriet der Trainer am Freitag.

Gegner Aue erwartet Schmidt mit kompakter Defensive, warnte zugleich vor dem Umschaltspiel über "individuell gute Spieler". "Es ist wieder eine Mannschaft, die mit Dreier- beziehungsweise Fünferkette spielt, über die Geschlossenheit kommt und in dieser Konstellation schon lange zusammenspielt", rechnet er mit gehörigem Widerstand, kennt aber auch die Schwäche der Auer bei Spielen in der Fremde: "Sie haben auswärts erst einen Sieg und ihre Punkte überwiegend zu Hause geholt, wo sie eine Heimmacht sind." Auch diese Tatsache spricht eher für eine defensive und kompakte Verhaltensweise des Gegners am Sonntag.

Lesen Sie auch:
Schuster traut Heidenheim das Wunder zu

aho