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Re-Start in der Schweiz am 19. Juni

Profiklubs lehnen Aufstockung der Super League ab

Re-Start in der Schweiz am 19. Juni

Greifen mit St. Gallen nach dem Meistertitel: Der deutsche Trainer Peter Zeidler und Ex-FCK-Profi Lukas Görtler.

Greifen mit St. Gallen nach dem Meistertitel: Der deutsche Trainer Peter Zeidler und Ex-FCK-Profi Lukas Görtler. imago images

In der erstklassigen Super League und zweitklassigen Challenge League soll ab dem 19. Juni wieder der Ball rollen. Dies beschlossen die Vertreter der 20 Klubs der Swiss Football League bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung bei einer außerordentlichen Generalversammlung am Freitag in Bern. Vorausgegangen war eine Entscheidung des Bundesrats vom Mittwoch, nach der die Durchführung von Sportveranstaltungen mit bis zu 300 Personen in der Schweiz wieder erlaubt ist.

Der provisorische Spielplan sieht mehrere englische Wochen vor, damit die beiden Meisterschaften am 2. August abgeschlossen werden können. Der detaillierte Spielplan soll im Verlauf der nächsten Woche bekanntgegeben werden. Bis zum Saisonende werden auch bei den Eidgenossen fünf Wechsel gestattet. Zudem wurde die Öffnung des Transferfensters vom 30. Juni auf das tatsächliche Saisonende nach hinten verschoben.

Zeidler: "13 Spiele in sechs Wochen sind natürlich schon ein kleines Abenteuer"

Nach 23 von 36 Spieltagen führt der FC St. Gallen mit seinem deutschen Trainer Peter Zeidler die Tabelle vor den Young Boys aus Bern und dem FC Basel an. Seit Ende Februar pausiert die Liga aufgrund der Coronavirus-Pandemie. "Wir freuen uns sehr auf die Spiele und werden uns so gut wie möglich darauf vorbereiten. 13 Spiele in sechs Wochen sind natürlich schon ein kleines Abenteuer", sagte Zeidler der dpa und meinte lachend: "Aber: Unsere Spieler lieben Abenteuer." Natürlich werde "gerade uns in St. Gallen unser fantastisches Publikum sehr fehlen. Aber wir hoffen, dass wir so gut spielen, dass sich die Fans in der nächsten Saison auf Europacupspiele freuen können", sagte der 57 Jahre alte Schwabe.

Absage für eine Aufstockung

Eine erneute Absage erteilten die Klubs dem Begehren, die Super League auf zwölf Teams aufzustocken. Der Antrag des FC Lausanne-Sport wurde mit 14:5 Stimmen (eine Enthaltung) abgelehnt. Damit bleibt es bei je zehn Teams in den beiden höchsten Schweizer Fussball-Ligen.

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cfl