2. Bundesliga

Hecking: "Das dritte Tor darf nicht passieren"

Platz drei statt vier Punkte Vorsprung: Druck auf HSV steigt

Hecking: "Das dritte Tor darf nicht passieren"

Dieter Hecking

Konnte in Stuttgart nur mit der ersten Hälfte zufrieden sein: HSV-Trainer Dieter Hecking. picture alliance

"Wir haben eine sehr gute erste Hälfte spielt. Ich glaube, wir haben dann mit dem frühen Anschlusstor gedacht, dass es jetzt noch einmal eng wird. Dann gab es den Elfmeter zum 2:2. Die zwei Gegentore waren schnell hintereinander. Da muss man sich auch erst einmal wieder sammeln. Danach war es wieder ein ausgeglichenes Spiel, das wir eigentlich ganz gut im Griff hatten", analysierte Dieter Hecking nach der Partie bei "Sky".

Da seine Mannschaft anfangs der zweiten Hälfte für knapp 20 Minuten ähnliche Probleme mit den Schwaben gehabt hatte, wie dieser in den ersten 45 Minuten mit dem HSV, war es letztlich vor allen Dingen die späte Entscheidung zu Ungunsten seines Teams, die Hecking hadern ließ: "Was nicht passieren darf, das ist das dritte Tor. Das müssen wir ruhig runterspielen und nicht das Spiel schnell machen, wo wir es nicht mehr müssen. Dann haben wir hinten eigentlich auch Überzahl. Das sind Dinge, die kann man nicht erklären. Die passieren in dem Moment. Am Ende musst du cleverer sein, einen Punkt mitnehmen Das war heute ein extrem bitterer Abend für uns."

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Statt vier Punkten Vorsprung auf Stuttgart und den Relegationsplatz finden sich die Hanseaten vor den Heimspiel gegen abstiegsbedrohten SV Wehen Wiesbaden bereits am Sonntag um 13.30 Uhr nun selbst auf dem dritten Rang wieder. "Wird sind jetzt gefordert. Meine Mannschaft hat schon mehrfach Rückschläge erfahren und gemeistert. Jetzt heißt es, egal wie, gegen Wehen Wiesbaden zu gewinnen", gibt sich Hecking kämpferisch.

jom