Bundesliga

Bürki: Vertragsverlängerung mit dem BVB kein Selbstläufer

Torhüter weckt Interesse in England

Bürki: Vertragsverlängerung mit dem BVB kein Selbstläufer

Roman Bürki

Reizt eine neue Herausforderung ihn doch? BVB-Torhüter Roman Bürki. imago images

Nach Information der englischen Boulevardzeitung "The Sun" soll der FC Chelsea am 29-jährigen Bürki interessiert sein, der seit 2015 das Dortmunder Tor hütet. Aus der Luft gegriffen ist das offenbar nicht. Der Spanier Kepa (25), den die Blues im Sommer 2018 für 80 Millionen Euro aus Bilbao geholt hatten, überzeugte in England bislang nicht. Vor der Saisonunterbrechung wurde ihm zuletzt sogar der 38-Jährige Willy Caballero vorgezogen. Die Vertragsverlängerung mit dem ehemaligen Schweizer Nationalkeeper Bürki ist für den BVB jedenfalls kein Selbstläufer - obwohl noch zu Jahresbeginn vieles dafürsprach.

Im Januar hatte Bürki im Trainingslager in Marbella betont, dass er sich "im Moment nicht anderes vorstellen" könne, als seinen Vertrag beim BVB zu verlängern. Sechs Wochen später bestätigte Sportdirektor Michael Zorc Verhandlungen mit dem Schlussmann. Fixiert allerdings wurde lange Zeit nichts, ehe die Corona-Pandemie sämtliche Personalplanungen über den Haufen warf - auch die noch nicht beendeten Vertragsgespräche zwischen Dortmund und Bürki waren davon betroffen.

"Der Verein und ich haben zusammen entschieden, dass wir erst nach der schwierigen Zeit darauf zurückkommen", sagte Bürki Anfang April zum Stand der angestrebten Verlängerung, "im Moment gibt es wichtigere Dinge." Zugleich betonte er: "Zwischen Dortmund und mir war es ohnehin nie eine Frage des Geldes." Möglicherweise aber eine der neuen Herausforderungen, die Bürki nach bislang fünf Jahren beim BVB reizen könnten.

Matthias Dersch

Die Vertragslaufzeiten der BVB-Profis