Regionalliga

Keine sportliche Entscheidung: Antrag von RW Essen abgeschmettert

WDFV erteilt ablehnenden Bescheid

Keine sportliche Entscheidung: Antrag von RW Essen abgeschmettert

Statue von RWE-Ikone Helmut Rahn

Negativer Bescheid vom Verband: Rot-Weiss Essen, im Bild Klubikone Helmut Rahn. imago images

"Die Ablehnung unseres Antrages war nach den Entwicklungen und Signalen der letzten Tage aus anderen Regionalligen durchaus erwartbar", kommentierte RWE die Nachricht des Verbandes auf seiner Website - und will sich inhaltlich nicht weiter dazu äußern. Vielmehr folgen nun Beratungen mit den Anwälten, so Klub-Vorstand Marcus Uhlig.

Insgesamt stimmten 16 von 18 Vereinen der Regionalliga West für einen Saisonabbruch. Noch nicht final entschieden wurde über die Wertung und die damit verbundene Berechtigung zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation. Tabellenführer SV Rödinghausen hatte schon vor Wochen seinen Verzicht auf den Aufstieg erklärt, der Zweite SC Verl wäre demnach Nachrücker.

Ebenso wie Ligakonkurrent Rot-Weiß Oberhausen (4.) hatte RWE (3.) beantragt, diese Entscheidung sportlich in Form einer Endrunde zu treffen. Diesen Antrag lehnte der WDFV nun ab.

Das Ausspielen eines Teilnehmers für die Aufstiegsspiele zur 3. Liga würde dem Votum der Mehrheit der West-Regionalligisten pro Saisonabbruch zu wider laufen, so der Verband in seiner Begründung. Zudem würde das Ausspielen eines Teilnehmers für die Aufstiegsspiele zur 3. Liga in einzelnen Entscheidungsspielen zu deutlich vom vor der Saison festgelegten Modus der Ermittlung des Aufstiegsteilnehmers abweichen.

aho