Tennis

US Open und French Open: Suche nach einer gemeinsamen Lösung

Wenig Zeit zwischen den beiden Turnieren

US Open und French Open: Suche nach einer gemeinsamen Lösung

French-Open-Turnierdirektor Guy Forget denkt eine Verschiebung um eine Woche an.

French-Open-Turnierdirektor Guy Forget denkt eine Verschiebung um eine Woche an. imago images

Als die Veranstalter der French Open sich im März eigenmächtig dazu entschieden, ihr Turnier in den Herbst zu verschieben, war die Aufregung im Tenniszirkus groß. Insbesondere von den Organisatoren der US Open gab es viel Kritik, schließlich soll der Startschuss des Sandplatzklassikers auch nach aktuellem Stand bereits eine Woche nach dem Event in New York fallen.

Mittlerweile hat sich der französische Tennisverband für seinen Alleingang entschuldigt, festhalten will man an dem neuen Termin (20. September bis 4. Oktober) dennoch. Dabei wolle man aber Hand in Hand mit den verschiedenen Tennis-Organisationen arbeiten, erklärte French-Open-Turnierdirektor Guy Forget in einem Interview mit dem französischen Radiosender Europe 1. Um die US Open nicht zu gefährden, denken Forget und sein Team daher auch eine Verschiebung um eine weitere Woche an: "Das Turnier wird wahrscheinlich zwischen Ende September und Anfang Oktober stattfinden."

Forget: "Viele Fragezeichen"

Aufgrund der Corona-Pandemie sei es derzeit aber schwierig, exakte Prognosen abzugeben. "Es gibt so viele Fragezeichen. New York ist vom Coronavirus stärker betroffen als Frankreich. Sie haben auch viele Probleme, was die Organisation angeht und wollen Mitte Juni eine Entscheidung verkünden und sagen, wie es mit den US Open ausschauen wird", so Forget.

Für sein eigenes Turnier gibt sich der Franzose hingegen optimistischer: "Wir werden sehen, wie die Lage in ein paar Monaten aussieht. Wir werden uns an das anpassen, was die Regierung vorgibt. Wir müssen ambitioniert und optimistisch sein." Bis Ende August sind Veranstaltungen in Frankreich mit über 5.000 Zuschauern verboten.

kon