Wintersport

Nach Spende: Lauberhorn-Klassiker bleibt im Weltcup-Kalender

Wengen atmet auf: Unternehmer gibt 300.000 Franken

Nach Spende: Lauberhorn-Klassiker bleibt im Weltcup-Kalender

Wengen

Begeisterung in Wengen: Das Lauberhorn-Rennen findet auch künftig im Rahmen des Weltcup-Kalenders statt. imago images

Die neue Entwicklung teilte Swiss Ski am Wochenende mit, nachdem der Unternehmer Jörg Moser eine Spende von 300.000 Schweizer Franken (283.000 Euro) angekündigt hatte. Mit dem Geld werde das strukturelle Defizit der Austragung der Lauberhornrennen ausgeglichen, hieß es beim Verband.

Zwischen Wengen und Swiss Ski war zuletzt ein jahrelanger Streit um die Verteilung der TV-Gelder eskaliert; mit der Causa beschäftigt sich auch der Sportgerichtshof CAS. Als Reaktion darauf hatten die Schweizer Wengen aus dem Langzeit-Kalender streichen wollen, in dem die Weltcup-Rennen der nächsten Winter geplant werden.

In der Ski-Welt und bei den Eidgenossen führte dies zu einem Aufschrei, da die Abfahrt am Fuße von Eiger, Mönch und Jungfrau zu den spektakulärsten im Weltcup zählt. Etliche Politiker und Funktionäre bemühten sich um eine Lösung des Streits. Swiss Ski will mit einem Drei-Punkte-Plan die künftige Finanzierung sichern.

aho/dpa