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47 - Wenn Aufsteiger den Platzhirsch erlegen

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47 - Wenn Aufsteiger den Platzhirsch erlegen

Jubelfäuste: Unioner feiern den Sieg über Gladbach.

Jubelfäuste: Unioner feiern den Sieg über Gladbach. imago images

47-mal konnte ein Aufsteiger den amtierenden Meister schlagen - genauso oft gewann ein Liga-Neuling gegen einen Tabellenführer.

Ersteres schaffte zuletzt der VfB Stuttgart am 34. Spieltag 2017/18 mit einem 4:1 bei Bayern München.

Letzteres schaffte zuletzt Union Berlin am 12. Spieltag dieser Spielzeit beim 2:0 gegen Gladbach.

Bielefeld erlegt die meisten Meister

Arminia Bielefeld ist der Bundesligist, der am häufigsten den amtierenden Meister eins auswischte. Die Ostwestfalen schlugen in der Saison 1970/71 auswärts Borussia Mönchengladbach mit 2:0, in der Spielzeit 1978/79 musste der 1. FC Köln mit 1:0 daran glauben, in der Spielzeit 1996/97 hatte Borussia Dortmund mit 0:2 das Nachsehen und auch Werder Bremen musste als Meister in der Saison 2004/05 die Bielefelder Siegermentalität beim 2:1 des Underdogs anerkennen.

Nürnberg schnappt sich viermal den Tabellenführer

Neben Bielefeld taucht mit dem 1. FC Nürnberg eine weitere Fahrstuhlmannschaft in der Liste auf, die am häufigsten den Tabellenführer in die Knie zwingen konnte. So schlugen die Mittelfranken in der Saison 1978/79 den Primus VfB Stuttgart mit 1:0, in der Spielzeit 1998/99 zog der FC Bayern im Derby mit 0:2 den Kürzeren, in der Saison vermieste der Club Bayer Leverkusen die Meisterschaft beim 1:0-Heimsieg und 2004/05 schlug der FCN den Tabellenführer Wolfsburg gar mit 4:0.

kon

Bilder zur Partie 1. FC Union Berlin - Bor. Mönchengladbach

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