Bundesliga

Hertha BSC: Ascacibar fällt wochenlang aus

Hertha hofft fürs Leipzig-Spiel auf Wolfs Rückkehr

Ascacibar fällt wochenlang aus

Santiago Ascacibar

Laboriert an einer schweren Fußprellung: Santiago Ascacibar. imago images

Flügelspieler Wolf hatte die ersten beiden Spiele unter dem neuen Trainer Bruno Labbadia wegen einer Verletzung am Sprunggelenk verpasst. Jetzt steht die Dortmund-Leihgabe offenbar vorm Comeback. "Vor dem Union-Spiel haben wir schon getestet, das hat noch nicht gereicht", sagte Labbadia nach dem Training am Samstagmittag. "Ich hoffe, dass er in der kommenden Woche dazukommen kann." Ascacibar hingegen wird nach Labbadias Worten "mindestens die nächsten zwei bis drei Wochen ausfallen". Der argentinische Mittelfeldspieler, den Hertha im Winter von Zweitligist VfB Stuttgart geholt hatte, laboriert an einer schweren Fußprellung und muss den Fuß aktuell ruhigstellen. Gegen Ende kommender Woche soll eine Kontrolle zeigen, welche Belastung der Fuß bereits aushält. Damit ist klar, dass Ascacibar nicht nur das Spiel in Leipzig am Mittwoch verpassen wird, sondern zumindest auch die folgenden Spiele gegen den FC Augsburg (30. Mai) und bei Borussia Dortmund (6. Juni).

Abwarten bei Rekik und Stark

Wann die beiden Innenverteidiger Karim Rekik und Niklas Stark wieder zur Verfügung stehen, ist weiterhin offen. Rekik, der in Hoffenheim (3:0) und gegen Union (4:0) wegen einer Innenbanddehnung im Knie fehlte, hat bislang noch keine Einheit mit der Mannschaft absolvieren können. Die Blessur des Niederländers sei "eine ganz bescheuerte Verletzung", sagte Labbadia. "Du kannst viel machen, wir haben im Körperlichen bei Karim echt aufgeholt. Aber was ihm noch Probleme bereitet, sind Drehungen. Da müssen wir abwarten, ob er für die kommende Woche eine Rolle spielt." Vorerst abwarten muss Hertha auch bei Stark. Der Nationalspieler hat eine Adduktorenverletzung, die in die Hüfte ausstrahlt. Labbadia: "Übers Wochenende werden wir bestimmte Sachen mit ihm machen. Mal abwarten, wie sich Niklas am Montag zeigt."

Als Reaktion auf die Ausfälle der beiden Innenverteidiger hatte der Trainer am Freitag im Derby gegen Union erstmals Marton Dardai (18) in den 20er-Spieltagskader berufen. Der zweitjüngste der drei Söhne des Hertha-Rekordspielers und einstigen Hertha-Trainers Pal Dardai spielt sonst wahlweise in der U 23 oder der U 19 des Klubs. Sein älterer Bruder Palko Dardai (21) trainiert aktuell auch wieder bei den Profis mit, er kam in der Amtszeit seines Vaters einst zu neun Bundesliga- und zwei Europa-League-Einsätzen.

Steffen Rohr

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