2. Bundesliga

Heidenheims Trainer Frank Schmidt: "Das war mental schwer"

Heidenheims Trainer nach dem 1:0-Sieg am zweiten Geisterspieltag

Schmidt: "Das war mental schwer"

FCH-Trainer Frank Schmidt

Das Ziel vor den Augen: FCH-Trainer Frank Schmidt. imago images

Die drei Punkte waren nämlich nicht nur hilfreich für die Tabelle, sondern erfüllten auch einen psychologischen Effekt. Wiedergutmachung war das Stichwort nach der 0:3-Pleite in Bochum zum Re-Start in der 2. Bundesliga. Der Triumph über den SVWW war die richtige Reaktion auf den deftigen Fehlstart im Aufstiegsrennen und sollte den Heidenheimern für die finale Phase "Selbstvertrauen geben".

Spricht man über die Favoriten für den Sprung in die Bundesliga, fallen vermutlich häufig die Namen Bielefeld, Hamburg und Stuttgart. Die Heidenheimer - in ihrer Rolle als stiller Verfolger - zeigten aber zum wiederholten Male, dass man mit ihnen rechnen kann, darf und muss. Es war bereits das achte Heimspiel der Saison, in dem die Mannschaft von der Brenz die weiße Weste behielt. Der Matchplan lautete "Konter vermeiden", so Schmidt - und der Plan ging auf. Deshalb seien die Heidenheimer in der ersten Hälfte auch "nicht das größte Risiko eingegangen". "Wir haben sehr gut verteidigt und sehr wenig zugelassen", resümierte der 46-Jährige im Anschluss an das Spiel.

Auch der Cheftrainer konstatierte im Nachgang die körperliche wie mentale Mammutaufgabe: "Am Ende mussten wir viel investieren. Das war mental nach der Niederlage in Bochum schwer. Wir haben uns den Sieg erarbeitet, weil jeder dran geglaubt hat und jeder bis zum Schluss gekämpft hat."

phb