Bundesliga

FSV Mainz 05 - Beierlorzer: "Die Spieler wollen das zurechtrücken"

Mainz: Wiedergutmachung für 0:8-Niederlage aus dem Hinspiel gegen Leipzig

Beierlorzer: "Die Spieler wollen das zurechtrücken"

RB Leipzig kannte im letzten Spiel keine Gnade mit Mainz

Heftige Abreibung: RB Leipzig kannte im letzten Spiel keine Gnade mit Mainz. imago images

Der eine Punkt, den die Mainzer beim Auftakt in Köln mitgenommen haben, war wichtig. Vor allem für die Moral. Entsprechend selbstbewusst geht der FSV nun das ungleich schwerere Duell mit dem Spitzenteam aus Leipzig an diesem Sonntag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) an. "Wir wissen, dass es ein ganz schweres Spiel wird. Aber die Situation im Tabellenkeller ist relativ klar. Insofern wären drei Punkte ein Riesenschritt in die richtige Richtung. Dafür lohnt es sich alles zu geben", betonte Beierlorzer bei der digitalen Pressekonferenz an diesem Freitag.

Der Matchplan liegt bereit

Von drei Punkten gegen den aktuellen Tabellenvierten waren die Rheinhessen in der Hinserie jedoch meilenweit entfernt. Das 0:8-Debakel dürfte den Akteuren jedenfalls noch präsent sein. "Ich weiß, dass die Spieler das zurechtrücken wollen. Von daher braucht es keine großen Motivationsspritzen. Das Hinspiel möchten wir nicht so stehen lassen", so Beierlorzer, damals unbeteiligt, da noch in Diensten des 1. FC Köln. Der Matchplan liegt indes bereit: "Wir müssen das wuchtige dynamische Positionsspiel von RB unterbinden. Dafür brauchen wir enge Räume, kurze Abstände und ein engagiertes Zweikampfverhalten. Wenn wir dir das nicht an den Tag legen und die individuelle Klasse von Leipzig sich im eins gegen eins durchsetzt, dann wird es schwierig sein, zu verteidigen."

Erneuter Systemwechsel ist denkbar

Der 52-Jährige darf sich derweil intensiv mit der möglichen Aufstellung auseinandersetzen. Nachdem Stürmer Jean-Philippe Mateta nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre wieder zur Verfügung steht, hat Beierlorzer die Qual der Wahl. "Ich habe 28 fitte Profis. Jetzt muss ich die richtigen für den Sonntag finden. Es geht nicht mehr nur um Plätze in der ersten Elf, es geht um Plätze im Kader. Aber dadurch ergibt sich eine sehr große Leistungsmotivation", erklärt der Coach. Auch wenn dieser gegen Köln von der vor der Corona-Pause praktizierten Fünferkette abgewichen ist und seine Elf in einem 4-2-3-1-System aufs Feld schickte, ist nun ein erneuter Systemwechsel zur defensiveren Variante denkbar, um die RB-Offensive in Schach zu halten.

Moritz Kreilinger

Bilder zur Partie RB Leipzig - 1. FSV Mainz 05