Bundesliga

Horn: "Wir haben einiges gutzumachen"

Köln: Torhüter fordert gegen Düsseldorf eine defensiv stabilere Leistung

Horn: "Wir haben einiges gutzumachen"

Kölns Torhüter Timo Horn will den FC-Fans einen Derbysieg schenken.

Kölns Torhüter Timo Horn will den FC-Fans einen Derbysieg schenken. imago images

"Keine Frage, da ist nicht viel gelaufen, da haben wir einiges gutzumachen", sagt Torhüter Timo Horn, "unsere Fans sollen am Sonntag wenigstens vor dem Fernseher einen Derbysieg feiern."

Ich kann mich noch gut an die Überschriften im November erinnern, als keiner mehr einen Pfifferling auf uns gesetzt hat.

Timo Horn

Springen tatsächlich drei Punkte gegen die Fortuna heraus, wäre der FC so gut wie gerettet und könnte den Rest der Saison locker und ohne großen Zwang angehen. Auf eine Diskussion mit dem Zauberwort "Europa" will sich Horn nicht einlassen: "Ich kann mich noch gut an die Überschriften im November erinnern, als keiner mehr einen Pfifferling auf uns gesetzt hat. Deshalb tun wir gut daran, wenn wir auf dem Boden bleiben."

Horn erinnert daran, dass, als Markus Gisdol damals den Job von Achim Beierlorzer übernahm, das Ziel ausgegeben worden sei, möglichst ein weiteres Jahr Bundesliga zu spielen: "Im Derby den nächsten Schritt dorthin machen, das ist eine große Herausforderung."

Horn fordert eine defensiv stabilere Leistung als am vergangenen Sonntag gegen Mainz, als dem FC die Kompaktheit in der Defensive abging und die Konzentration nicht gleichmäßig hochgehalten werden konnte: "Daran arbeiten wir intensiv, das ist der Ansatz", sagt Horn, "ich glaube, dass wir ganz schnell wieder in den Bereich kommen, dass wir das 90 Minuten lang durchziehen können."

Wäre wichtig, weil Horn sich Szenen ersparen will wie den Ausgleich der Mainzer, als Kunde von der Mittellinie durch das Zentrum spazierte und die Kugel an ihm vorbei schob: "Wenn du im Saft stehst und schon ein paar Testspiele absolviert hast, dann passiert solch ein Tor nicht. Einfach, weil man von der Zuordnung ganz anders agiert, kompakter steht, ganz anders gestaffelt." Der Fortuna will man die Fortschritte am Sonntag präsentieren, Tore möglichst einschenken. Und nicht herschenken.

Frank Lußem

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