Bundesliga

Abstiegskampf? Rode: "Es kann sehr schnell gehen"

Nach vier Niederlagen tritt Frankfurt beim FC Bayern an

Abstiegskampf? Rode: "Es kann sehr schnell gehen"

Eintracht Frankfurts Sebastian Rode spürt eine "positive Grundstimmung".

Eintracht Frankfurts Sebastian Rode spürt eine "positive Grundstimmung". imago images

Sebastian Rode muss nur einen Augenblick überlegen, dann sagt er auf die Frage, wie sicher er sich auf einer Skala von eins bis zehn sei, dass die Eintracht nichts mit dem Thema Abstieg zu tun haben werde: "Acht."

Rode spürt eine "positive Grundstimmung"

Das jüngste 1:3 gegen Borussia Mönchengladbach hat die Eintracht nicht aus der Bahn geworfen. Trotz der vierten Bundesliga-Niederlage in Serie sei das Binnenklima "ganz gut", sagt Rode, er spüre eine "positive Grundstimmung", aber, und auch das räumt der Frankfurter Mittelfeldspieler ein: "Es sollte jedem klar sein, dass der Vorsprung nicht sehr groß ist und dass es sehr schnell gehen kann." Nicht zuletzt durch die englischen Wochen, die der Eintracht nun bevorstehen.

Rode: "Das ist trügerisch"

Fünf Bundesligaspiele in 15 Tagen, beginnend mit einem Auswärtsspiel in München, gefolgt von den Partien gegen die Europapokal-Anwärter Freiburg und Wolfsburg sowie den direkten Duellen mit den Kellerkindern Mainz und Bremen: Es ist ein anspruchsvolles Programm, das Frankfurt vor sich hat. Eines, mit dem sich die Mannschaft von Trainer Adi Hütter aller Sorgen entledigen - aber auch eines, das die Abstiegsangst real werden lassen könnte. Trotz der zehn Punkte, die die SGE vom ersten direkten Abstiegsplatz trennen. "Das ist trügerisch", findet Rode, schließlich spielt Frankfurt noch gegen den SV Werder, der Rang 17 derzeit einnimmt.

Am anderen Ende der Tabelle ist der FC Bayern zu finden, der nächste Eintracht-Gegner. Das Hinspiel haben die Hessen 5:1 gewonnen - und seitdem nur noch sieben von 23 Spielen. Hat der hohe Sieg der Mannschaft also womöglich den Blick vernebelt?

Das Bayern-Spiel selbst habe das Team "nicht geblendet"

Er habe das Duell mit den Bayern als "hervorragendes Spiel" in Erinnerung, sagt Rode, "aber danach sind viele unglückliche Dinge passiert". Etwa das Last-Minute-Gegentor beim Europa-League-Spiel in Lüttich (1:2) oder der frühe Platzverweis für Gelson Fernandes beim darauffolgenden 0:1 in Freiburg (45.+1). "So sind wir in einen Strudel gekommen", erklärt Rode - das Bayern-Spiel selbst habe das Team aber "nicht geblendet".

Nun, beim Rückspiel, müsse sich die Eintracht nicht kleiner machen als sie sei. Dann, glaubt Rode, könnte es etwas werden in der leeren Allianz-Arena. Mit einer Überraschung - und mit dem Ende der Niederlagen-Serie.

lei/JF

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