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Kehrtwende: Am Mittelrhein soll doch abgebrochen werden

Signale der NRW-Landesregierung als Auslöser

Kehrtwende: Am Mittelrhein soll doch abgebrochen werden

Fußball-Verband Mittelrhein plädiert doch für Abbruch

Neue Entwicklung: Der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) spricht sich nun doch dafür aus, die laufende Saison im Amateurfußball abzubrechen. imago images

Wie der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) am Mittwoch auf seiner Internetseite vermeldete, haben sich das Präsidium und der Verbandsjugendausschuss nun doch dafür ausgesprochen, die aktuelle Saison zu beenden.

"Schuld" daran ist die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, die kürzlich eine baldige Erlaubnis von Sportarten mit unvermeidbarem Körperkontakt sowie sportliche Wettbewerbe im Kinder-, Jugend- und Amateurbereich in Aussicht gestellt hatte. Der FVM liest daraus, dass es nun doch sehr gut möglich erscheint, die Saison 2020/21 komplett spielen zu können. Daher möchte man offenbar nicht die "Altlast" der Spielzeit 2019/20 mit sich herumschleppen.

Die aktuelle Saison will der FVM folgendermaßen abwickeln: Der Vorschlag der Verbandsgremien sieht vor, dass es bei einer Beendigung der Saison einen Aufsteiger pro Staffel, aber keine Absteiger geben soll. Dies gilt für alle Meisterschaftsspielklassen auf Verbands- und Kreisebene der Herren und Frauen inklusive Futsal sowie im Jugendspielbetrieb. Die Aufsteiger sollen anhand der Quotientenregelung ermittelt werden.

Was die Saison 2020/21 betrifft, will der FVM nun auf die behördlichen Vorgaben warten und prüfen, ob diese zu gegebener Zeit einen Spielbetrieb ermöglichen. Einen Abbruch der laufenden Spielzeit sollen ein außerordentlicher Verbandsjugendtag und ein außerordentlicher Verbandstag am 20. und 21. Juni 2020 final beschließen.

stw

Galerie: Saison 19/20 - so planen die Verbände