Tennis

Tennis-Hilfsfonds: Unterstützung bis Weltranglistenplatz 500

Unterschiede zwischen ATP und WTA

Hilfsfonds: Unterstützung bis Weltranglistenplatz 500

Dir Corona-Krise trifft nicht nur Wimbledon, sondern vor allem schlechter platzierte Tennisprofis.

Dir Corona-Krise trifft nicht nur Wimbledon, sondern vor allem schlechter platzierte Tennisprofis. imago images

Viel wurde in den vergangenen Wochen über den geplanten Hilfsfonds für die etwas weniger gut platzierten Tennisprofis diskutiert, nun dürften die Spieler gemeinsam mit den Grand-Slam-Turnieren und ihren Verbänden eine Lösung gefunden haben. Der aktuelle Plan unterscheidet sich dabei in einigen Punkten von der ursprünglichen Idee des Weltranglistenersten Novak Djokovic.

Wie das Portal "opencourt.ca" in Erfahrung gebracht haben soll, erhalten sowohl Herren als auch Damen bis Weltranglistenplatz 500 Unterstützung durch den Fonds. Zunächst hatte es geheißen, dass Position 700 die Obergrenze bilden soll. Unterstützung bekommen die Profis ab Weltranglistenplatz 101.

ITF erarbeitet eigenen Unterstützungsplan

Zwischen den beiden Konzepten auf Herren- und Damenseite gibt es aber auch einige Unterscheide. So können Doppelspielerinnen denselben Betrag abrufen wie ihre Einzel-Kolleginnen, bei der ATP erhalten die Doppelspieler nur die Hälfte (2.165 US-Dollar) des für Single-Akteure (4.325 US-Dollar) bereitgestellten Betrages. Zudem erhalten jene Herren, die im vergangenen Jahr 250.000 US-Dollar oder während der letzten vier Jahre eine Million US-Dollar einspielten, keine Unterstützung. Bei den Damen liegen die Obergrenzen für den gleichen Zeitraum bei 350.000 bzw. 1,4 Millionen US-Dollar.

Für Tennisprofis, die derzeit auf den Rängen 501 bis 700 klassiert sind, erarbeitet der internationale Tennisverband ITF momentan einen eigenen Unterstützungsplan. Dieser soll am 2. Juni präsentiert werden.

kon