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Spaniens Klubs trainieren in Zehnergruppen - Tebas lobt Bundesliga

"Ein Beispiel, dem man folgen muss"

Spaniens Klubs trainieren in Zehnergruppen - Tebas lobt Bundesliga

La Liga nimmt langsam wieder Fahrt auf - so wie hier in Valladolid.

La Liga nimmt langsam wieder Fahrt auf - so wie hier in Valladolid. imago images

Zu Beginn der zweiten Woche nach Wiederaufnahme des Trainings absolvierte Real Madrid am Montag einen Ausdauerkreis sowie Übungen mit dem Ball, wie der Klub mitteilte. Auch beim Meister und Tabellenführer FC Barcelona wurde erstmals in Zehnergruppen trainiert. Für Nationaltorwart Marc-André ter Stegen und die anderen Torhüter gab es am Montag aber nur Einzelübungen.

Aktuell hat man in dem vom Corona-Virus arg gebeutelten Land den Re-Start für den 12. Juni anvisiert. Dieser Termin ist aber abhängig von der Lage im Land, die letzte Entscheidung haben die Gesundheitsbehörden. "Ich möchte, dass es so schnell wie möglich passiert, aber die Wahrheit ist, dass wir keinen idealen Termin haben. Wir müssen auf das grüne Licht der Gesundheitsbehörden warten", sagte Javier Tebas, Präsident von La Liga.

Seit Mitte März pausiert Spanien, elf Spieltage vor dem Saisonende liegt Barcelona zwei Punkte vor Real an der Tabellenspitze. Tebas hat den finanziellen Schaden im Falle eines Saisonabbruchs auf rund eine Milliarde Euro geschätzt. Bei Fortsetzung der Meisterschaften wären es nur 300 Millionen Euro. Von einem Abbruch geht Tebas aber nicht aus.

"Wir müssen dem Beispiel der Bundesliga folgen"

Die Wiederaufnahme des Spielbetriebs inmitten der Coronakrise unter strengsten Hygienevorschriften sei "genau das, was wir auch in Spanien sehen werden und möchten", sagte Tebas überdies bei "Vamos-TV". Er habe die Verantwortlichen der Bundesliga "beglückwünscht für die ganzen Anstrengungen", führte Tebas aus: "Wir haben sie bei der Umsetzung des Hygieneprotokolls unterstützt. Ich bin sehr stolz darauf, und es ist ein Beispiel, dem man folgen muss."

las/sid/dpa