100 Jahre kicker

Schneider: "Den kicker habe ich nur gekauft, wenn Stuttgart gewonnen hat"

Schalkes Sportvorstand gratuliert dem Fachblatt

Schneider: "Den kicker habe ich nur gekauft, wenn Stuttgart gewonnen hat"

Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider

Las den kicker früher besonders gerne nach VfB-Siegen: Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider. imago images

Im Juni 1999 begann seine Karriere beim VfB Stuttgart. Vom früheren Praktikanten stieg er kurz vor der Jahrtausend-Wende festangestellt bei den Schwaben ein. Ab 2002 arbeitete der gelernte Bankkaufmann und BWL-Student im Management der Stuttgarter, 2004 wurde als Manager der Nachfolger von Felix Magath auf diesem Posten und arbeitete fortan im Team mit Horst Heldt und Fredi Bobic.

2015 verließ er die Stuttgarter und stieg bei Red Bull und damit bei den Leipzigern ein. Von dort ging es schließlich in den Pott zu S04.

Herr Schneider, seit wann lesen Sie den kicker?

"Ich bin seit knapp drei Jahrzehnten treuer kicker-Abonnent."

Sie hatten immer ein Abo?

"Ja, Es gab Zeiten, da hatte ich sogar drei Abos parallel - eines für meinen Vater und eines für mich, dazu hatte ich immer wieder mal ein Spenden-Abo für eine Gefängnisanstalt abgeschlossen. Schade, dass es das in der Form nicht mehr gibt - ich würde es sofort wieder tun."

Welche Erinnerungen verbinden Sie mit dem Lesen des kicker?

"In der Schule habe ich oft den kicker unter die Tischkante gehalten und so heimlich gelesen. Aber nur, wenn der VfB Stuttgart gewonnen hat. Bei Niederlagen habe ich mir keinen kicker gekauft."

Interview: Toni Lieto

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