Tennis

Gerard Pique befürchtet Absage der Davis-Cup-Finalrunde

"Bin ein bisschen pessimistisch"

Pique befürchtet Absage der Davis-Cup-Finalrunde

Cheforganisator Gerard Pique hat große Zweifel, ob das Finale des Davis-Cup wie geplant stattfinden kann.

Cheforganisator Gerard Pique hat große Zweifel, ob das Finale des Davis-Cup wie geplant stattfinden kann. imago images

Das Event in der spanischen Hauptstadt soll vom 23. bis 29. November über die Bühne gehen. Angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie und der insbesondere in Spanien prekären Lage dürfte aber auch das programmgemäß letzte Tennisturnier der Saison von einer Absage bedroht sein. Das sieht Cheforganisator Pique in einem Interview mit "Movistar-TV" ähnlich: "Es gibt eine große Unsicherheit. Wir versuchen, immer zu wissen, was die Regierung bezüglich des Sports sagt und ob wir Zuschauer zulassen können."

"Ich würde sagen, ich bin ein bisschen pessimistisch, weil ein Davis-Cup-Finale ohne Fans schwierig ist. Im Moment weiß niemand, ob die Spiele ohne Zuschauer stattfinden müssen", führte der Barcelona-Verteidiger weiter aus. Im vergangenen Jahr hatten die von Rafael Nadal angeführten Spanier die erste Ausgabe des Davis-Cup-Finalturniers für sich entschieden und ihre Landsleute in der Caja Magica so zum Jubeln gebracht.

Deutschland gegen Serbien und Österreich

Ob die Spanier ihren Titel in diesem Jahr verteidigen können, dürfte sich bereits in den kommenden Wochen entscheiden. "Wir hören uns an, was das Sportministerium und die Regierung sagen und ob wir Fans im Stadion haben können. In den nächsten Wochen werden wir mehr Klarheit haben", erklärte Pique, der mit seiner Investmentfirma Kosmos die Rechte an der Davis-Cup-Finalrunde hält.

Sollte das Turnier plangemäß stattfinden, würde auf die deutsche Mannschaft in der Gruppe F eine schwierige Aufgabe warten. Die Mannschaft von Michael Kohlmann bekäme es mit Serbien (Novak Djokovic) und Österreich (Dominic Thiem) zu tun. Deutschlands Spitzenspieler Alexander Zverev ließ seine Teilnahme an der Finalrunde im kicker-Interview indes offen.

kon