Bundesliga

Die Geisterspiele kosten die Vereine 91 Millionen Euro

Tatsächlicher Verlust für Bundes- und Zweitligisten wohl niedriger

Die Geisterspiele kosten die Vereine 91 Millionen Euro

Leere Ränge werden in den kommenden Wochen zur Gewohnheit werden.

Leere Ränge dürften in den kommenden Wochen zur Gewohnheit werden. imago images

Die noch ausstehenden 82 Geisterspiele kosten die Bundesligavereine netto 69,661 Millionen Euro und die Klubs der 2. Liga - bei noch nicht ausgetragenen 81 Partien - insgesamt 22,029 Millionen Euro. Der tatsächliche Verlust der 36 Profiklubs dürfte aber niedriger ausfallen als die addiert 91,69 Millionen Euro: Viele Fans folgen dem Wunsch der Vereine, auf die anteilige Rückerstattung des Kaufpreises ihrer Dauerkarte zu verzichten.

Dazu kommt: Ohne den Verkauf von Tageskarten ist auch keine Umsatzsteuer fällig. Bei der Rückgabe von Dauerkarten müssten die Klubs anteilig die mit deren Kauf geleistete Umsatzsteuer zurückfordern können.

Basis dieser Berechnung sind die Ticketeinnahmen aus der Saison 2018/19. Dabei kamen durchschnittlich zu den Spielen der Bundesliga 42.738 Zuschauer, in der 2. Liga im Schnitt 18.980.

R.F.

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